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| 15:17 Uhr

Gänsebraten und Geschenke
Rotarier und Lions erfüllen alle Wünsche

200 leckere Gänsekeulen, Klöße und Rotkohl und 60 Kinderportionen warteten am Samstagvormittag im großen Saal von Alt Nauendorf darauf, verspeist zu werden.
200 leckere Gänsekeulen, Klöße und Rotkohl und 60 Kinderportionen warteten am Samstagvormittag im großen Saal von Alt Nauendorf darauf, verspeist zu werden. FOTO: Torsten Pötzsch
Finsterwalde. Seit fünf Jahren laden die Sängerstadt-Lions bedürftige Menschen zum Gänsebratenessen ein. In diesem Jahr war etwas neu. Von Torsten Pötzsch

Da kann man doch nun wirklich schon von einer schönen Weihnachtstradition sprechen und von einer ganz tollen Geste und Einstellung. Seit fünf Jahren laden die Lions der Sängerstadtregion Menschen zum Gänsebratenessen, die nicht selten auf die Hilfe anderer angewiesen sind und das aus verschiedensten Gründen und oft ohne eigenes Verschulden. 200 leckere Gänsekeulen, Klöße und Rotkohl und 60 Kinderportionen warteten am Samstagvormittag im großen Saal von Alt Nauendorf darauf, verspeist zu werden. Doch etwas war in diesem Jahr neu und anders. Die komplette Last der Organisation und Durchführung wurde auf zwei starke Schultern verteilt und sicherte so einen noch größeren Erfolg.

Die Idee dazu kam aus den Reihen der Rotarier und hier besonders von Christian Drangosch. „Lasst uns doch die ganze Sache gemeinsam stemmen, Lions und Rotarier.“ Gesagt getan und so ging man erstmals gemeinsam ans Werk. Rotarierpräsident Rainer Borm war auch sofort Feuer und Flamme von der Idee und packte am Samstag, Seit an Seit mit vielen fleißigen Helfern, selbst mit an, damit pünktlich 12 Uhr jeder sein Festessen hatte. „Es bringt immer für alle Beteiligten was, wenn man Kapazitäten bündelt“, ist er überzeugt. „Das lief heute alles so gut und reibungslos, da bin ich mir sicher, dass es eine Fortsetzung im kommenden Jahr geben wird.“

Der Gänsebraten ist die eine Seite. Tradition in der Weihnachtszeit, Geschenke für die Kleinen, eine andere. Und die Kinder konnten es kaum erwarten, denn sie wussten: Heute wird es was geben. „Bei der ganzen Aktion gibt es viele Beteiligte“, erläuterte Rainer Borm. „Die ganze Kommunikation lief über die Johanniter-Teestube, der Tafel, dem Alfi, dem Pfarramt und natürlich zwischen uns. Wir hatten besondere Wunschlisten vorbereitet. Hier konnte jedes Kind seinen Namen, sein Alter und was es sich wünschte eintragen. Dabei gab es die Rubriken Sport, Freizeit oder Schule und wir sind besonders stolz darauf, jedem Kind seinen Wunsch erfüllen zu können.“ Und so gab es nach dem Essen noch die Bescherung und Weihnachtsmann Gerhard Willmann von den Rotariern konnte viele Kinderaugen zum Strahlen bringen.

Eine wirklich rundum runde Sache und eine schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit.