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| 02:43 Uhr

Rettungshundestaffel 2016 schon 16-mal alarmiert

Die Rettungshundestaffel Finsterwalde freut sich über die Unterstützung der Geschäftsleute.
Die Rettungshundestaffel Finsterwalde freut sich über die Unterstützung der Geschäftsleute. FOTO: Heike Lehmann
Finsterwalde. 25 Mitglieder hat die 2008 gegründete DRK-Rettungshundestaffel Finsterwalde. 18 Hunde sind momentan in Ausbildung, davon sind acht geprüfte Flächensuchhunde und ein Mantrailer (Personenspürhund). Heike Lehmann

Sie können von der Leitstelle Lausitz jederzeit zur Vermisstensuche gerufen werden. "16-mal ist das in diesem Jahr schon passiert", sagt Bereitschaftsleiter und Zugführer André Wagner. Alarmiert werden sie zur Unterstützung bei Einsätzen in ganz Brandenburg. "Wir arbeiten sehr eng mit der Polizei und der Feuerwehr zusammen", so Wagner. Jüngste Einsätze waren beispielsweise die Suche nach einem 18-jährigen Vermissten in Theisa, der auf Medikamente angewiesen war, weshalb "Gefahr im Verzug war" und die nach einem verwirrten älteren Herren in Finsterwalde, der dringend Insulin gebraucht hat.

Einen ganz besonderen Einsatz hatten er, Grit Schreiber mit Hund Cody, Simone Neumann mit Limit und Annette Jäpel mit Emma vor wenigen Tagen. Der Verein LebensArt von der Langen Straße hat bei seinem Straßenfest, dem 7. Anglühen, eine spontane Sammlung angestoßen. Andere Standbetreuer haben sich beteiligt. So konnten jetzt mehr als 1000 Euro an die Rettungshundestaffel übergeben werden. "Zum 13. Mal habt Ihr unser Straßenfest schon abgesichert, da wollten wir einfach mal Danke sagen", so LebensArt-Vorsitzender Lutz Müller.

André Wagner kann auch sofort erklären, wie diese unverhoffte Finanzspritze verwendet werden soll. "Wir wollen uns einen GPS-Tracker anschaffen. Damit kann man per Computer auswerten, welche Laufwege der Hund genommen hat. Außerdem brauchen wir ein neues Einsatzfahrzeug. Das wird ein Großprojekt für 2017, wobei das Geld auch helfen kann."