ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:30 Uhr

Sallgast
René Babben schlägt Ortsvorsteher-Direktwahl vor

Sallgast. In den Sallgaster Ortsteilen Dollenchen und Göllnitz will man auch künftig einen Ortsbeirat behalten. In Sallgast stellt Ortsvorsteher René Babben das heute Abend zur Disposition.

Ortsvorsteher René Babben will reinen Tisch machen beziehungsweise eine Entscheidung auf den Weg bringen, die die künftige Position eines Ortsvorstehers in der Gemeinde stärken und von Spekulationen um dessen Wahl befreien könnte. Bei der Kommunalwahl 2014 ist der Sallgaster Ortsbeirat mit Haiko Tollmien, Hartmuth Hofmann und René Babben gewählt worden. Dieses Trio wiederum bestimmte den Ortsvorsteher. Äußerungen, nach denen die Wahl René Babbens auf unlautere Art zustande gekommen sein könnte, gehen dem Unternehmer offenbar so an die Nieren, dass er für die 2019 bevorstehenden Kommunalwahlen eine Änderung der Hauptsatzung, im Speziellen zur Wahl des Ortsvorstehers, anstrebt. Danach würde der Ortsvorsteher direkt gewählt werden. Den aus drei Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat gäbe es nicht mehr.

Der ehrenamtliche Sallgaster Bürgermeister Frank Tischer mit Blick auf Freitagabend: „Es handelt sich zunächst um eine Empfehlung des Ortsbeirates. Eine Entscheidung ist in unserer Gemeindevertretung zu treffen.“ Frank Tischer sieht vor allem die Vorteile eines Ortsbeirates gegenüber einem allein agierenden Ortsvorsteher. In einem Ortsbeirat könnten sowohl die Anliegen der Einwohner breiter gefächert aufgenommen, als auch die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt werden. „Allerdings“, so schränkt Frank Tischer ein, „muss das Zusammenwirken in einem Ortsbeirat auch funktionieren“. In der Gemeinde Sallgast gibt es Ortsbeiräte in Sallgast, Dollenchen und Göllnitz.

Die Meinungsbildung des Ortsbeirates erfolgt in öffentlicher Sitzung am Freitag, 10. August, 19 Uhr im Gemeindehaus, Dorfplatz 1.