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| 12:53 Uhr

Was für Hartgesottene
Regen ließ die Besucher zu Hause bleiben

 In dieser Formation als Trio spielten Max, Tim und Moritz zum ersten Mal – und ebenfalls zum ersten Mal waren die Schüler der Musikschule aus Finsterwalde zum Turmblasen an die F 60 eingeladen.
In dieser Formation als Trio spielten Max, Tim und Moritz zum ersten Mal – und ebenfalls zum ersten Mal waren die Schüler der Musikschule aus Finsterwalde zum Turmblasen an die F 60 eingeladen. FOTO: Mirko Sattler
Lichterfeld. Beim letzten Höhepunkt des Jahres an der F 60 wollte nicht recht Stimmung aufkommen. Von Mirko Sattler

„So schlimm wie heute war es noch nie.“ André Speri ist etwas traurig über das Wetter am Samstagabend beim traditionellen Turmblasen auf der F 60. „Zum 15. Mal veranstalten wir das Turmblasen. Zwar war das Wetter nicht immer schön, doch heute ist es schon extrem“, so der Eventmanager der F 60.

Der Dauerregen ließ die Besucher diesmal zu Hause bleiben. Nur wenige wagten sich mit Regenschirm bewaffnet zum liegenden Eifelturm. Dort feierte man nicht nur zum 15. Mal das Turmblasen. Gleichzeitig wurde auch der 20. Jahrestag des Zusammenschlusses der Gemeinden Lichterfeld und Schacksdorf und der 20. Jahrestag des Kaufs der Förderbrücke begangen. Dem Regen geschuldet wurde das Programm dem Wetter angepasst. „Wir können unsere Bläser nicht hoch auf die Brücke lassen. Erstens würde die Unfallgefahr zu groß sein und zweitens würden sie dann in 37 Meter Höhe im Regen stehen. Größere Pausen haben wir versucht zu vermeiden. Durch diese würden dann die ohnehin schon wenigen Besucher auch noch unser Fest verlassen“, erklärt Speri weiter.

Am gemischten Polizeichor aus Finsterwalde und am Frauenchor aus Lieskau lag es nicht, dass nicht so recht Stimmung aufkommen wollte. Mit ihren Liedern versuchten die Chöre, dass etwas weihnachtliches Flair die Förderbrücke erreicht. Max, Tim und Moritz von der Finsterwalder Musikschule hatten in dieser Besetzung am Samstag ihren großen Tag. Noch nie sind sie in der Formation als Blechbläser aufgetreten. Unter den Zuhörern war auch Viola Pötzsch. „Wir sind hart gesotten und lassen uns vom Wetter nicht vertreiben. Beim Turmblasen sind wir regelmäßig dabei und finden die Veranstaltung toll. Wenn halt solch ein sch… Wetter ist, dann ziehen wir uns entsprechend an“, so die Lichterfelderin, die zusammen mit ihrer Freundin vorbei schaute.
Wer den Weg zur F 60 bei dem Dauerregen wagte, der hatte auch die Möglichkeit mit seiner Eintrittskarte einen der insgesamt zwölf tollen Preise abzustauben. So gab es unter anderem von den Spendern und Sponsoren Preise wie eine Quadtour, Abseilen von der F 60, Eintrittskarten für die Pyrogames oder ein F 60-Dinner in luftiger Höhe. Über ein Paket Klinker aus dem Klinkerwerk Muhr am Ortseingang kann sich der Hauptgewinner freuen. Der zweite Gewinner erhält einen Präsentkorb.