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| 01:08 Uhr

Radio Fritz – in Farbe

Ken Fritz Radio auf dem Flugplatz Schacksdorf
Ken Fritz Radio auf dem Flugplatz Schacksdorf FOTO: Foto: Dietmar Seidel
Finsterwalde.. Sonntags-Fritz Ken Jebsen beim AuspacKEN mit seinen Studiogästen.Nach Königs Wusterhausen, Berlin und Perleberg machte KenFM an diesem Sonntag Station im Finsterwalder Beatbahnhof. Die Fritz-Radioshow mit Ken Jebsen sendete von 14-18 Uhr live. Dabei wurde es bereits gegen 13.45 Uhr schwierig, im Beatbahnhof noch einen Sitzplatz zu ergattern. Silvia Dedek

Ken war von Anfang an gut drauf, und so dauerte es nicht lange, bis die Stimmung im Beatbahnhof überschwappte. Dies lag nicht zuletzt an den vielen Möglichkeiten, eine der heiß begehrten Eintrittskarten für die Fritz-Geburtstagsparty am 1. März zu ergattern. Dann feiert Fritz nämlich seinen 10. Geburtstag. Dies war natürlich eines der zentralen Themen der Show am Sonntag. Bei dem Mega-Event im März werden neben allen RadioFritzen auch Bands wie SPN-X, Krezip, Massive Töne, 2raumwohnung, Beatssteaks, Patrice und Sportfreunde Stiller dabei sein. Die Eintrittskarten kann man ausschließlich nur gewinnen. So hatte KenFM auch diesmal 100 Kar ten im Gepäck, die in Finsterwalde unter die Leute gebracht wurden. Ken fragte dazu im Publikum mehrmals nach der Frequenz eines Ortes, der Gewinner erhielt jedes Mal gleich zwei Eintrittskarten. Aber auch wer sich im Bügeleisencurling oder dem waghalsigen Regenschirmsprung von der Bühne qualifizieren konnte, erhielt die begehrten Karten. Das war vor allem für das Publikum eine Augenweide.
Als Gäste hatte Ken diesmal die zwei RadioFritzen aus dem Morgenprogramm Marco Seiffert und Tom Böttcher sowie den Live-Act „Sieg über die Sonne“ in seiner Show. Sie starteten nach Anschluss ihrer Rechner sofort live mit Musik. Pink Elln und Dandy Jack, die zwei Köpfe, die hinter „Sieg über die Sonne“ stehen, plauderten anschließend entspannt mit Ken über ihre Musik, ihre Herkunft und Interessen – natürlich auch unter der Rubrik AuspacKEN. Deren elektronischen Keyboardfragen stellten sich später auch Tom Böttcher und Marco Seiffert. Dabei lüfteten sie das Geheimnis ihrer guten Laune am frühen Morgen, was den meisten Fritz-Hörern wohl bis dahin ein großes Rätsel gewesen sein dürfte. Sie gestanden, genauso müde wie alle anderen zu sein, was bei einer Weckzeit von 3 Uhr nachts durchaus verständlich ist . Sie leben beide meist von den Pausen, das heißt, sie entspannen in der Zeit, in der die Hörer der eingespielten Musik lauschen, um nach drei Minuten wieder topfit zu sein.
Während der Sendung in Finsterwalde ging es nicht nur um Spaß und die Fritz-Geburtstagsfeier. Vor allem im Gespräch mit „Presseschlau“ Hans-Günter klangen ernstere Töne an. Der drohende Krieg im Nahen Osten wurde dabei angesprochen. Sowohl Hörer und Fans als auch die Moderatoren und Fritz-Mitarbeiter waren sich einig und bezogen zu diesem Thema lautsstark Position: „Krieg und Atomwaffeneinsatz sind Sch. . . !“
Die Veranstaltung sorgte insgesamt sowohl beim Publikum als auch bei den Veranstaltern und nicht zuletzt bei den Betreibern des Beatbahnhofs, der durch die Veranstaltung wohl auch in Finsterwalde an Popularität gewonnen hat, für große Zufriedenheit.