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Polizei: Kein Verbrechen bei verletztem Mann

Finsterwalde. Im Ergebnis umfangreicher Ermittlungen, kriminaltechnischer und rechtsmedizinischer Untersuchungen kann die Polizei jetzt ein Verbrechen im Fall des 49-jährigen schwer verletzten Horst Weber (Foto) ausschließen. Alle Umstände sprächen für ein Unfallgeschehen ohne Beteiligung Dritter, informierte die Polizei gestern. pm/leh

Horst Weber war am 2. Oktober 2016 mit schweren Verletzungen in der Turnhallenstraße in Finsterwalde aufgefunden worden. Ein vorbeifahrender Autofahrer war auf den auf dem Gehweg liegenden Mann aufmerksam. Er leistete Erste Hilfe und rief den Rettungsdienst. Da damals eine Straftat nicht ausgeschlossen werden konnte, hatten Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft auch die Bevölkerung über die Medien um Unterstützung gebeten. Jetzt wird erklärt: Horst Weber ist mit hoher Wahrscheinlichkeit unglücklich gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Er ist derweil erfreulicherweise wieder soweit genesen, dass er aus der medizinischen Betreuung entlassen werden konnte. An den Vorfall selbst hat er keine Erinnerung.

Die Staatsanwaltschaft Cottbus und die Mordkommission Cottbus der Polizeidirektion Süd bedanken sich bei der Bevölkerung für die zahlreichen Hinweise.