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| 12:46 Uhr

Erster Feuerteufel-Prozess am 1. November
Polizei ermittelt in Finsterwalde wegen Brandstiftung

In der Nacht zum Dienstag hat es in diesem leerstehenden Haus in Finsterwalde gebrannt.
In der Nacht zum Dienstag hat es in diesem leerstehenden Haus in Finsterwalde gebrannt. FOTO: Heike Lehmann
Finsterwalde. In den vergangenen Wochen häufen sich in Finsterwalde erneut Brände in leerstehenden Gebäuden. Die Polizei geht in ihren Ermittlungen von Brandstiftung aus. Erinnerungen werden wach, an den Großbrand vor einem Jahr im Haus der Freundschaft. Der landet nun endlich vor Gericht. Von Bodo Baumert

Am 1. November geht es los. Am Amtsgericht in Bad Liebenwerda wird den beiden Angeklagten der Prozess wegen des Brandes im ehemaligen Haus der Freundschaft in Finsterwalde gemacht, wie der Direktor am Amtsgericht, Uwe Oldenburg, bestätigt.

Am 15. September 2017 waren die Finsterwalder Feuerwehrleute zum Großbrand des ehemaligen Hauses der Freundschaft ausgerückt, von dem nach dem Feuer nur Ruinen übrig geblieben sind. Einer der Verdächtigen hat bei der Polizei ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Das Haus der Freundschaft, heute eine Brandruine.
Das Haus der Freundschaft, heute eine Brandruine. FOTO: LR / Gabi Böttcher

Ähnliche Bilder häufen sich derzeit wieder aus Finsterwalde. In der Nacht zum Dienstag wurden die Einsatzkräfte zu einem leerstehenden Gebäude in der Dresdener Straße gerufen. Das Feuer hatte sich vom Dachstuhl ausgehend ausgebreitet. In der Nacht zum Donnerstag brannte eine Garage. In beiden Fällen laufen die Brandermittlungen der Polizei.

In den beiden Fällen von Anfang August und Ende Juni, in denen ebenfalls leerstehende Bauwerke in Brand geraten waren, sehen die Ermittler eine ähnliche Ursache. „Wir gehen von Brandstiftung aus“, bestätigt Polizeisprecherin Ines Filohn gegenüber der RUNDSCHAU. Über mögliche Tatverdächtige gibt die Polizei keine Auskunft.