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Pilotschule für Inklusion soll es auch in Elbe-Elster geben

Herzberg. Bis zum 24. Januar soll an das Staatliche Schulamt in Cottbus jene Schule (oder Schulen) im Landkreis gemeldet werden, die in einem Pilotversuch das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern vorantreibt. gb

Unter dem Fachbegriff Inklusion ist diese von der Landesregierung forcierte Entwicklung inzwischen in vieler Munde. Dafür gibt es für die jeweilige Schule zusätzliche Lehrerstunden und weitere Unterstützung.

Eine Pilotschule bleibt jedoch zuallererst dem eigenen Schulbezirk verpflichtet, Anträge von Eltern aus anderen Schulbezirken bedürfen der Genehmigung durch das Staatliche Schulamt, erklärt Schaulamtsleiterin Marlis Eilitz. Sie geht davon aus, dass sie im Bildungsausschuss des Kreistages am heutigen Montag, 17 Uhr, im Beruflichen Gymnasium in Falkenberg den oder die Bewerber für das Pilotmodell nennen kann. In der vorigen Woche liefen die schulinternen Beratungen noch. Es deutete sich jedoch an, dass es auch in Elbe-Elster eine Pilotschule geben werde.