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| 15:13 Uhr

Zu Besuch im Märkischen Kreis
Partner auf touristischen Pfaden

Ein Besuch der Burg Altena durfte für die Gäste aus dem Landkreis Elbe-Elster nicht fehlen v.l.n.r.: Janine Kauk, Andreas Pöschl und Susanne Dobs.
Ein Besuch der Burg Altena durfte für die Gäste aus dem Landkreis Elbe-Elster nicht fehlen v.l.n.r.: Janine Kauk, Andreas Pöschl und Susanne Dobs. FOTO: Märkischer Kreis / Detlef Krüger
Märkischer Kreis. Eine Delegation aus Elbe-Elster hat den Märkischen Partnerlandkreis besucht und dort eine Kooperation beider Landkreise bei der Tourismusförderung vereinbart.

Der Landkreis Elbe-Elster und sein Partnerkreis in Nordrhein-Westfalen, der Märkische Kreis, wollen künftig bei der Tourismusförderung noch stärker zusammenarbeiten. Deshalb besuchten Kulturamtsleiter Andreas Pöschl, Marketingkoordinatorin Janine Kauk und Susanne Dobs, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Elbe-Elster, unlängst (8. bis 10. September) die Partnerregion in Südwestfalen, unweit von Dortmund. Für Susanne Dobs war es die erste Stippvisite in den Märkischen Kreis.

Die Delegation aus dem Elbe-Elster-Kreis erlebte zusammen mit dem dortigen Fachdienstleiter für Kultur und Tourismus, Detlef Krüger, und der Partnerschaftsbeauftragten des Märkischen Kreises, Isabelle Schöneborn, ein vielseitiges Besuchsprogramm. So verfolgten sie unter anderem den Start beim „Mountainbike P-Weg“ in Plettenberg mit und trafen dort auch Bürgermeister Ulrich Schulte zu einem Gedankenaustausch. Die Besucher aus Elbe-Elster schauten sich außerdem das AquaMagis an. Burg Altena mit Erlebnisaufzug, die Lennéterassen in Altena und Luisenhütte in Balve-Wocklum durften ebenfalls nicht fehlen.

FOTO: Märkischer Kreis / Detlef Krüger

Im Altenaer Kreishaus an der Bismarckstraße fand dann ein umfassendes Arbeitsgespräch statt. Erkennbar wurde dabei, dass es viele Parallelen zwischen den Partnerlandkreisen gibt, vor allem bei der Struktur der Kultur- und Tourismusbereiche. Susanne Dobs: „Beide Regionen möchten sich auch zukünftig stärker als Ferienregionen etablieren, da wir dem Tourismus jeweils eine besondere Rolle für die Entwicklung vor Ort beimessen. Vor allem mit Blick auf die Wertschöpfung und Nachhaltigkeit sehen wir Potenziale, die es weiter zu erschließen gilt.“

Für Andreas Pöschl steht außer Frage, dass die Kultur in beiden Kreisen eine hervorgehobene Bedeutung hat, die für den Tourismus genutzt werden sollte. „Dazu ist es notwendig, ein einheitliches und abgestimmtes Marketing zu etablieren. Nur so können Produkte, Angebote und Themen effektiv vermarktet und beworben werden, um sich auf dem großen touristischen Feld nachhaltig zu behaupten“, lautet das persönliche Fazit von Janine Kauk.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass es künftig einen regelmäßigen Austausch geben soll. Ähnlich wie es im Kulturbereich bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird, soll zukünftig auch im Tourismus stärker zusammengearbeitet werden. Mögliche Projekte und Themen für Kooperationen wurden bereits angesprochen und werden in den nächsten Wochen weiter konkretisiert.

(pm/blu)