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Parallelwelten – eine Ausstellung im Schützenhaus

Finsterwalde. Die Ausstellung "Parallelwelten" mit Ölgemälden von Alexander Kress wird am Sonnabend, 5. August, um 17 Uhr im Schützenhaus Finsterwalde eröffnet. leh

Der Künstler wird bei der Vernissage anwesend sein und ist zu Gesprächen über seine Kunst bereit.

Alexander Kress hat seit einigen Jahren in Finsterwalde sein Atelier. Die Ausstellung "Parallelwelten" zeigt neuere Werke, die zum großen Teil hier entstanden sind. Alexander Kress malt dreidimensionale energiegeladene Landschaften als abstrakte Räume. Ihm geht es um die Wahrnehmung des Menschen, um Stimmungen, die sich durch die Umgebung übertragen. Abstrakter Naturalismus ist der Stil, den Alexander Kress prägte. Er beinhaltet die Dualität aus Vergeistigung und Natürlichkeit. Ausgehend von intensiven Naturstudien und der Auseinandersetzung mit den Phänomenen der zeitgenössischen Physik, beschäftigte sich Alexander Kress schon sehr früh mit der Quantentheorie. Die zentralen Gemälde zeichnen sich durch seine sogenannte "Kwantenperspektive" aus, die auf einem kugelförmigen Bildaufbau basiert.

Kress wurde 1954 in Kasachstan geboren. Bereits mit sieben Jahren wirkte er an Kunstausstellungen mit. Er studierte nach eigenen Angaben Kunst, Grafik und Bildhauerei an der Hochschule in Magnitogorsk in Russland und an der Hochschule der Künste Berlin.