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Offene Wiese und Jugendherberge

Stadtführer Veit Klaue (l.) kann in der Sängerstadt auf viele Einzigartigkeiten hinweisen. Die Marke "Sängerstadt" und deren Profil zu schärfen und daraus Nutzen zu ziehen, bietet noch viel Potenzial. Im Bundeswettbewerb Zukunftsstadt arbeitet Finsterwalde an neuen Ideen.
Stadtführer Veit Klaue (l.) kann in der Sängerstadt auf viele Einzigartigkeiten hinweisen. Die Marke "Sängerstadt" und deren Profil zu schärfen und daraus Nutzen zu ziehen, bietet noch viel Potenzial. Im Bundeswettbewerb Zukunftsstadt arbeitet Finsterwalde an neuen Ideen. FOTO: Gabi Böttcher
Finsterwalde. Kommt Finsterwalde unter die acht Finalisten im Bundeswettbewerb um die Zukunftsstadt, dann ist mit etwa zwei Millionen Euro für die Umsetzung jetzt zu entwickelnder Projekte zu rechnen. In dieser Woche traf sich die Arbeitsgruppe "Leuchttürme" zunächst zu einem Stadtrundgang. Gabi Böttcher

Da konnten sogar Einheimische noch überrascht werden, mit welchen Einzigartigkeiten die Sängerstadt aufwarten kann. Zumindest hob Stadtführer Veit Klaue diese Einzigartigkeiten ins Bewusstsein. So dass sich der Gast geradezu auf einem Pfad der Einzigartigkeiten wähnte.

Nach dem Rundgang ging es dann im Rathaus mit weiteren Teilnehmern in eine lebendige Diskussion. Wirtschaftsförderer Torsten Drescher, der in dieser Arbeitsgruppe den Hut aufhat: "Wir wollen das Profil der Sängerstadt schärfen, sie in ihrer Einzigartigkeit positionieren. Es muss die Frage beantwortet werden, was für dieses Ziel noch zu tun ist. Wenn der Bürgermeister für das 14. Chorfest des Brandenburgischen Chorverbandes am 24. Juni die Öffnung des heiligen Rasens - der Schlosswiese - ankündigt, dann hat das auch etwas damit zu tun, den Fokus verstärkt auf die Jugend zu richten."

Die Idee, im Gebäude des alten Gymnasiums eine Jugendherberge zu etablieren, werde weiter diskutiert. Ebenso gehe es um die Struktur des Öffentlichen Personennahverkehrs. Sie an Wochenenden umzustellen und damit Bürgern Möglichkeiten zu eröffnen, an Veranstaltungen in Finsterwalde und im Umland teilzunehmen, ist ebenfalls ein Thema. Eine stärkere Identifizierung von Firmen mit der Stadt könnte für beide Seiten von Vorteil sein. Für die Firmen zum Beispiel im Hinblick auf das Personalmarketing, so Torsten Drescher. Julian Winter, Unternehmer in Finsterwalde, sieht eine Aufgabe darin, die Vielzahl vorhandener Angebote auch nach außen besser wahrnehmbar zu machen. "Und es soll sich jeder aufgefordert fühlen, die Zukunft von Finsterwalde mitzugestalten.

Bei der nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe "Leuchttürme" wird Anfang Juni wieder dazu Gelegenheit sein.

Zum Thema:
In diesen vier Arbeitsgruppen wird an der Zukunftsstadt gearbeitet: Leuchttürme der Sängerstadtregion - Wohnlabor in der Innenstadt - Kreativzentrum für junge Familien als Glasfaser-Campus - Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen in der Stadt des schnellen Internets (Smart City).Am Montag, 15. Mai, geht es ab 16 Uhr im Rathaus Finsterwalde, Raum 3, um das Wohnlabor in der Innenstadt. Die Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Finsterwalde, René Junker, und der Vorstandsvorsitzende der Wohnungsgesellschaft Finsterwalde, Ulrich Witt, haben in dieser Gruppe den Hut auf. Jeder, der Finsterwalde hinsichtlich des Wohnens zukunftsfit machen und seine Ideen einbringen möchte, ist eingeladen. Am Mittwoch, 31. Mai, berät die Arbeitsgruppe Smart City um 16 Uhr bei den Stadtwerken, Langer Damm, unter Leitung der Geschäftsführer Andy Hoffmann und Jürgen Fuchs.