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| 13:49 Uhr

Modernste Büroarbeitsplätze
Neues Verwaltungsgebäude für die Bundeswehr

 Das Volumen des Bauwerks (Kubatur) auf dem Gelände des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums in Doberlug-Kirchhain ist unverändert geblieben.
Das Volumen des Bauwerks (Kubatur) auf dem Gelände des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums in Doberlug-Kirchhain ist unverändert geblieben. FOTO: Bundesanstalt für Immobilienauf / Bundesanstalt für Immobilienaufg
Doberlug-Kirchhain. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat in den kompletten Umbau zwei Millionen Euro investiert.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat noch Ende 2018 ein kernsaniertes und umgebautes Gebäude auf dem Gelände des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums in Doberlug-Kirchhain an die Nutzerin übergeben. Als Bauherrin und Eigentümerin hat die BImA nach eigenen Angaben rund zwei Millionen Euro investiert. Die ehemalige Werkstatt dient der Bundeswehr nun als zweites Verwaltungsgebäude. Etwa 45 Angestellten stehen jetzt etwa 800 Quadratmeter neue Bürofläche zur Verfügung.

„Ausschließlich regionale Unternehmen haben seit Juli 2017 das eingeschossige, in massiver Bauweise errichtete Gebäude vollumfänglich saniert und umgebaut“, teilt die Bundesanstalt mit. Der Bau aus dem Jahr 1973 auf dem Gelände des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums an der Torgauer Straße diente bis 2013 als Werkstatt. Die Abbrucharbeiten erwiesen sich teilweise als sehr schwierig und zeitaufwendig. „Als besonders kompliziert stellte sich die Arbeit an den Fußböden in den Werkstatträumen heraus, da diese anders waren als in den Bestandsunterlagen dargestellt“, erläutert Haik Müller, Abteilungsleiterin für Dienstliegenschaften des Bundesministeriums der Verteidigung bei der BImA. „Sämtliche Werkstatträume waren durch Bodenkontamination belastet und mussten tiefgründig abgebaut und saniert werden, was zusätzliche Zeit benötigte und weitere Kosten verursachte.“

Das Gebäude wurde vollständig entkernt und die Raumstruktur zu rund 90 Prozent geändert. Das Volumen des Bauwerkes (Kubatur) blieb jedoch unverändert. Die ausführenden Firmen demontierten die gesamten Decken im Gebäude und hängten diese an dem bestehenden Dach ab. Zudem wurden die neu eingezogenen unteren Decken alle freitragend montiert, dazwischen befindet sich die Installationsebene. In dem umgebauten und sanierten Gebäude befindet sich jetzt außer neuen Büroräumen noch ein großer Besprechungsraum mit einer speziellen Akustikdecke. „Das erfreut den Nutzer besonders“, sagt Haik Müller. Alle Büroarbeitsplätze sind nun mit dem modernsten Stand der Elektronische Datenverarbeitung, einer sehr guten Arbeitsplatzbeleuchtung und strapazierfähigen Fußböden ausgestattet.

Abgerundet wird der Umbau mit einer neuen großen Teeküche, modernen Sanitäreinrichtungen sowie neuen Lager -und Archivräumen. Bei der Sanierung ist die ehemalige Werkstatt auch energetisch ertüchtigt worden. Dabei wurde auf der schon bestehenden Dämmung noch eine weitere Dämmung installiert, sodass jetzt die Richtlinien der neuesten Energieeinsparverordnung eingehalten werden.

Die Projektbeteiligten schufen ebenfalls einen geschlossenen Übergang zum bereits existierenden ersten Verwaltungsgebäude, um beide Bürogebäude zu verbinden und einen strukturierten wie zentralisierten Verwaltungsablauf zu gewährleisten.

(pm/leh)