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Neuer Rettungssatz für Rückersdorfer Wehr

Die Rückersdorfer Kameraden mit ihrem neuen Rettungssatz.
Die Rückersdorfer Kameraden mit ihrem neuen Rettungssatz. FOTO: fri1
Rückersdorf. "Möge dieser neue Rettungssatz immer nur bei Übungen und im Training zum Einsatz kommen", so die Hoffnung von Ortswehrführer Guido Krause bei seiner kleinen Dankesansprache anlässlich der In-Dienst-Stellung der neuen Technik für die Feuerwehr Rückersdorf am Dienstag. Denn wenn es beispielsweise bei einem Verkehrsunfall erst einmal notwendig wird, diesen Rettungssatz in Betrieb zu nehmen, könnte es für die Betroffenen unter Umständen schon zu spät sein. Frank Reimann / fri1

Nach gut 20 Jahren Nutzungsdauer war es an der Zeit für eine Ersatzbeschaffung dieser Rettungstechnik für die Kameradinnen und Kameraden der Rückersdorfer Feuerwehr. "Angesicht der knappen Haushaltkasse des Amtes ist das eine nicht ganz leichte und einfache Aufgabe", sagte Bürgermeister Lothar Belger. Es kostete demnach viel Überzeugungsarbeit, das Amt und den Amtsausschuss von der Notwendigkeit dieser Ersatzbeschaffung zu überzeugen. Aber die ständig steigende Anzahl an Einsätzen mit technischer Hilfeleistung und die territoriale Größe des gesamten Amtsbereiches überzeugte dann doch, dass es erforderlich sei, zwei Wehren mit dieser Technik in ständiger Einsatzbereitschaft zu halten. "Immerhin handelt es sich hier um eine Investition von 23 000 Euro, welche das Amt ohne Fördermittel tragen muss", so Andrea Madel vom Amt Elsterland.

Insgesamt hat das Amt Elsterland im vergangenen Jahr 204 000 Euro für die Unterhaltung ihrer Feuerwehren aufgewendet. Davon entfielen 50 000 Euro auf Investitionen und Neuanschaffungen, und 154 000 Euro wurden für die laufenden Unterhaltungskosten ausgegeben.

In der Zischenzeit hatten die Kameradinnen und Kameraden aus Rückersdorf genügend Zeit, sich mit dem neuen Rettungssatz und seiner Funktionsweise vertraut zu machen. Er wurde auf dem Löschfahrzeug LF 10/6 integriert.