Der Parkplatz sei wichtig für die Infrastruktur zur Landesausstellung, aber ebenso für die Zeit danach, betonte der Doberlug-Kirchhainer Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) die Nachhaltigkeit. "Die Parkflächen stehen für große Veranstaltungen nach der Landesausstellung zur Verfügung, entlasten die Parkplätze im Zentrum und sind geeignet, von hier aus den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft zu erschließen", zählte er auf.

Werner Hillmann vom Planungsbüro MKS: "Für ein solches Bauvorhaben, wo man nie weiß, welche Überraschungen das Gelände bereithält, sind acht Monate eine kurze Zeit." Das Lob für die zügige Arbeitsweise galt der Werner Ecknig Bau GmbH aus Beiersdorf, ein Unternehmen aus dem Elbe-Elster-Kreis. Gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Ecknig hat der Bürgermeister das blau-gelb-grüne Band durchgeschnitten.

Die Gestaltung des Geländes hat eine zehnjährige Geschichte. Mit europäischen Geldern wurden zunächst störende Baracken abgerissen. Für die Zufahrt zum Gelände war Flächenerwerb notwendig. Ausdrücklich dankte Broszinski an dieser Stelle der Familie Große, die sich sehr kooperativ gezeigt habe. Heute fügt sich der Parkplatz nahtlos und gestalterisch an die Außenflächen vor dem Refektorium an. Für den Bürgermeister ist er nicht nur einfach ein Stück Infrastruktur. "Wir haben von hier aus einen erhabenen Zugang zum Schlossareal. Beim freien Blick auf Schloss, Pfarrhaus und Refektorium, muss einem das Herz höherschlagen", hofft er auf einen positiven Effekt bei den Besuchern der Landesausstellung.

Investiert wurden insgesamt 460 000 Euro. In die Zufahrt sind Mittel zur Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE/Leader) und in den Parkplatz - der allein 317 000 Euro kostet - Städtebaufördermittel geflossen. In beiden Abschnitten stecken auch Eigenmittel der Stadt.