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| 02:37 Uhr

Neuer Glanz vom Dach bis zum Sportboden

Mit lautem Jubel haben die Mädchen und Jungen der Rückersdorfer Grundschule gestern die sanierte Sporthalle in Besitz genommen.
Mit lautem Jubel haben die Mädchen und Jungen der Rückersdorfer Grundschule gestern die sanierte Sporthalle in Besitz genommen. FOTO: Heike Lehmann
Rückersdorf. Mit großem Jubel haben die Rückersdorfer Grundschüler am Donnerstagvormittag ihre neue Turnhalle in Besitz genommen. Nach dem Umbau der kleinen Grundschule zu Kita und Mehrgenerationenhaus war dies die größte Investition für die Gemeinde Rückersdorf. Heike Lehmann

Mit mehr als einer Million Euro wurde die Halle - im Dorf wichtiger Teil der Infrastruktur - auf modernsten Stand gebracht. Jungen und Mädchen der benachbarten Grundschule, Vereine aber auch Jugendliche aus dem Jugendklub unter gleichem Dach werden die hauptsächlichen Nutzer sein.

Beim offiziellen Banddurchschneiden half gestern sogar Günter Baaske (SPD), Bildungs- und Sportminister in Brandenburg, der sich gleichzeitig über die Arbeit an der Schule informierte. Neben den Landtagsabgeordneten Anja Heinrich (CDU) und Barbara Hackenschmidt (SPD) waren Vertreter der Kreisverwaltung, Bürgermeister und Amtsdirektoren, Gemeindevertreter aber auch viele Vertreter des öffentlichen Lebens in die Sporthalle gekommen.

Für Amtsdirektor Andreas Dommaschk ist es die zweite Turnhalleneinweihung dieser Größenordnung innerhalb kürzester Zeit. Im Juli erst wurde die gleichfalls von Grund auf sanierte Sporthalle in Tröbitz ihrer Bestimmung übergeben. Dort waren ebenso mehr als eine Million Euro verbaut worden.

Für die Rückersdorfer Turnhalle war es ein Glücksfall, dass sie noch in Trägerschaft der Gemeinde ist, so bekam man vom Innenministerium Fördermittel aus dem Ausgleichsfonds nach dem Paragraf 16 des Finanzausgleichsgesetzes. Neben den Architekten Judith Poller und Christian Trunte aus Finsterwalde waren vor allem regionale Firmen eingebunden. Andreas Dommaschk bezifferte, dass mehr als 920 000 Euro bei Betrieben im Landkreis Elbe-Elster geblieben sind. Nur knapp 140 000 Euro flossen über die Kreisgrenzen hinweg. Baubeginn war im Dezember 2014. "Fassade, Fenster, Bodenbelag, Prallschutz, Brandschutzdecke, die Haustechnik, Außenanlagen sowie Sportgeräte wurden erneuert", zählte Christian Trunte auf. Die Sanitärräume wurden vom 1. Obergeschoss barrierefrei ins Erdgeschoss verlagert. Auch im angrenzenden Jugendklub musste die Decke statisch ertüchtigt werden.

Die Schüler stellten sich den Gästen eindrucksvoll mit ihrem neuen Projekt "Klasse! Wir singen" vor. Anke Hänsch und Nelly Orlowski führten durchs Programm. Auch zur Freude von Minister Baaske, der die Kinder dennoch mahnte, die Bewegung und den Sport im Verein nicht zu vergessen.