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| 17:37 Uhr

Sinn oder Unsinn?
Neue Radfurten in Doberlug-Kirchhain

Auf der L60 im Stadtteil Doberlug werden sogenannte Radfurten markiert.
Auf der L60 im Stadtteil Doberlug werden sogenannte Radfurten markiert. FOTO: Heike Lehmann
Doberlug-Kirchhain. (leh) Am Dienstag haben Florian Freitag und Florian Hummel von der Firma Stra-Park aus Hillmersdorf neue Fahrbahnmarkierungen im Stadtteil Doberlug aufgebracht. An den Einmündungen zur Bahnhofsallee und zur Hauptstraße, der Landesstraße L 60, grenzen jetzt dicke weiße unterbrochene Linien so genannte Radfurten zwischen den Radwegabschnitten ab. Von Heike Lehmann

Allerdings ist der Radweg seit langem kein zwingender Radweg mit entsprechend blauem Verkehrszeichen mehr. Aber, so das Straßenverkehrsamt, er gilt als „sonstiger Radweg“ und kann als solcher benutzt werden. Die Radfurten sollen Autofahrern verdeutlichen, „dass dort Radfahrer kommen können“, heißt es. Vom kreislichen Straßenverkehrsamt stammt die verkehrsrechtliche Anordnung für die reflektierenden Markierungen für eine gute Tages- und Nachtsichtbarkeit, wie es bei der ausführenden Straßenmeisterei Calau heißt. Eine Sanierung des Radwegs stehe aber nicht bevor.