ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:27 Uhr

Geschafft!
Nadine Gurkasch meistert die Ausbildung zur Fachschwester

 Die Sallgasterin Nadine Gurkasch ist jetzt Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege in Senftenberg.
Die Sallgasterin Nadine Gurkasch ist jetzt Fachkrankenschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege in Senftenberg. FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE
Senftenberg/Sallgast. Mit der Sallgasterin Nadine Gurkasch hat die Intensivstation des Klinikums Niederlausitz (Standort Senftenberg) eine neue Fachschwester.

Nach zwei Jahren Ausbildung an der Gesundheitsakademie der Charité Berlin hat Nadine Gurkasch erfolgreich ihre Qualifikation zur Fachschwester für Intensiv- und Anästhesiepflege abgeschlossen. Gänzlich neu ist ihr Gesicht im Klinikum Niederlausitz allerdings nicht. Bereits seit 2014 arbeitet die 25-Jährige auf den Stationen der Kardiologie, der Überwachungsstation und der Intensivstation im Klinikbereich Senftenberg.  Ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin hat sie in Dresden absolviert. Vor ihrer Tätigkeit im Klinikum hat Nadine Gurkasch zunächst zwei Jahre im Pflegeheim in Annahütte gearbeitet und konnte dort wertvolle Erfahrungen für die Praxis gewinnen.

„Mit der Fachausbildung habe ich weiteres Hintergrundwissen für meine Arbeit bekommen. Das gibt mir mehr Sicherheit und so kann ich auch Auszubildende auf unserer Station noch besser anleiten“, sagt die Sallgasterin. Ihre Motivation für die Arbeit auf einer Intensivstation mit schwerstkranken Patienten zieht die 25-Jährige aus den kleinen Fortschritten, die die Patienten machen, zum Beispiel wenn bei beatmeten Patienten Tag für Tag weniger Sauerstoffzufuhr notwendig ist.

Auf der Intensivstation eines Krankenhauses werden schwerstkranke Patienten überwacht und behandelt. Der medizinische und pflegerische Aufwand ist auf der Intensivstation besonders hoch. Fachpflegekräfte einer Intensivstation sind unter anderem für die Beobachtung der Vitalwerte von Patienten verantwortlich. Verschlechtert sich die Situation, ergreift das Pflegepersonal selbstständig Maßnahmen, um die Patienten zu stabilisieren. Um die Intensivüberwachung durchführen und begleiten zu können, ist die Arbeit mit einer Vielzahl von medizinischen Geräten unumgänglich.

Die Weiterbildung in der Anästhesie- und Intensivpflege dauert zwei Jahre. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege und eine ein- bis zweijährige Erfahrung in der Intensivpflege.

(pm/blu)