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| 15:18 Uhr

Bewährtes beibehalten und mit Neuem auffrischen
Nach der Pause Neustart für das Frühlingsfest

 Akteure aus der Kloster- und Gerberstadt sollen auch künftig das Programm zum Frühlingsfest mitbestimmen. Teil der Ausschreibung war, dass städtische Vereine einzubeziehen sind.
Akteure aus der Kloster- und Gerberstadt sollen auch künftig das Programm zum Frühlingsfest mitbestimmen. Teil der Ausschreibung war, dass städtische Vereine einzubeziehen sind. FOTO: Heike Lehmann
Doberlug-Kirchhain. Der Veranstaltungsservice Pop Projekt geht auf Tuchfühlung mit den Doberlug-Kirchhainern. Von Heike Lehmann

In diesem Jahr wird es wieder ein Frühlingsfest in Doberlug-Kirchhain geben. Nachdem 2017/2018 um dessen Ausschreibung auf politischer Ebene heftig diskutiert wurde, kam es 2018 zum GAU. Das Fest fiel aus. Die Stadt hat bis 2021 einen neuen Vertragspartner gebunden. Die LR sprach mit Ronald Hänzka vom Pop Projekt Veranstaltungsservice Lauchhammer.

 Ronald Hänzka organisiert jetzt das Frühlingsfest in Doberlug-Kirchhain.
Ronald Hänzka organisiert jetzt das Frühlingsfest in Doberlug-Kirchhain. FOTO: LR / Frank Claus

Herr Hänzka, welche Ideen haben Sie für das Frühlingsfest 2019?

Hänzka Es soll als traditionelles Stadtfest den Charakter eines Volksfestes behalten. Wir wollen an Bewährtem anknüpfen und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm organisieren. Dafür bleibt das Festzelt auch die sichere Regenvariante. Parallel möchten wir aber auch der jüngeren Generation etwas anbieten.

Wann findet das Fest statt?

Hänzka Am zweiten Maiwochenende, also vom 10. bis 12. Mai.

Wie wollen Sie die Besucher „einfangen“?

Hänzka Wir wissen, dass es nicht einfach wird und versuchen es mit einem guten Programm, vielleicht mit steigender Attraktivität von Jahr zu Jahr. Es soll ein gutes Paket werden aus kultureller Umrahmung, Schaustellern und Händlern mit volksfesttypischer Versorgung – auch mal außerhalb der Bratwurst.

Können Sie schon ein Highlight für 2019 verraten?

Hänzka Nur so viel: Der Samstagabend ist schon unter Dach und Fach. Es wird eine sehr gute Partyband im Festzelt spielen. Dazu kommt ein Überraschungsgast. Der Anspruch ist ein Fest für die Region, ohne mit Berliner und Dresdner Publikum zu rechnen.

Wie schwer ist es, den Nerv der Leute zu treffen?

Hänzka Das wird sich zeigen. Wir haben dazu eine Online-Umfrage gestartet, um ein Gefühl für die Besucher und deren Wünsche zu bekommen. Es gibt eine Frühlingsfest-Seite bei Facebook, die Internetseite wird gerade erstellt. Außerdem bringen wir eigene Erfahrungen mit vom Frühlingsfest Elsterwerda und Stadtfest in Lauchhammer mit.

Wie ist der Resonanz auf die Umfrage?

Hänzka Bisher relativ gut. Sie läuft noch bis Ende Januar.

Welche Reaktionen gibt es?

Hänzka Kritik kommt natürlich immer zuerst. Da muss man ein bisschen relativieren. Es werden auch gute Vorschläge gemacht, die aber nicht immer umsetzbar sind.

Das heißt?

Hänzka Zum Beispiel namhafte Künstler zu engagieren. Bei einem Fest mit freiem Eintritt geht das nicht. Das Risiko läge allein beim Veranstalter. Wir wollen gute Künstler unter Einbeziehung regionaler Akteure. Es gibt so viel Gutes vor der Haustür. Die Qualität muss stimmen, auch die Qualität der Technik. Unser Ziel ist, eine gute Show zu bieten und dabei bodenständig zu bleiben.

Bleibt der jährliche Wechsel zwischen Doberlug und Kirchhain?

Hänzka Ja. Das ist den Einwohnern wichtig. Auch wenn es die Kirchhainer gern jedes Jahr bei sich hätten.

Was sind die nächsten Aufgaben?

Hänzka Derzeit läuft die Ausschreibung für die Händler. Auch legen wir Wert auf Regionales. Noch sind Bewerbungen möglich, auch von Schaustellern, Künstlern und Bands.