Heute Nachmittag treffen sich Verein, Stadt und Polizei im Stadion zum letzten Sicherheitscheck. Dann soll noch einmal durchgespielt werden, wie die Fans beider Vereine bei ihrer Anreise vom Bahnhof durch die Stadt und auch im Stadion auseinander gehalten werden können. Insbesondere wird bei der Polizei befürchtet, dass auch einige Fans anreisen könnten, die randalieren wollen. Insgesamt 75 Sicherheitsleute werden im Stadion für Ordnung sorgen - „die meisten sind von Union und von Dynamo, die kennen ihre Störenfriede am besten“ , so Werner. Für dieses Spiel gilt: Wer bereits zu Hause ein Stadionverbot hat, darf am Mittwoch auch nicht die Finsterwalder Sportstätte an der Bürgerheide betreten.

Das Stadion gut bespielbar?
Ob die nach dem Dauerregen der letzten Woche in Topform ist, will man heute ebenfalls in Augenschein nehmen. Für Mittwochabend erwartet Frank Werner jedenfalls bestes Fußballwetter. Bisher sind zwar erst 440 Eintrittskarten im Vorverkauf weggegangen - „aber es sind ja noch drei Tage bis zum Spiel“ , Werner rechnet mit über 500 verkauften Karten in der Region - Karten, die es auch im Service-Center der Lausitzer Rundschau in Finsterwalde gibt.

Einnahmen für die Jugend
Die Einnahmen werden auch dringend benötigt. Der Hertha-Verein, der im Jahre 2007 sein 100. Jubiläum feiert, will den Erlös des Spiels vor allem in die Jugendarbeit stecken. Die Hertha-Kicker müssen in der neuen Saison bis nach Eisenhüttenstadt fahren - „das kostet eine Stange Geld“ , so Frank Werner.
Doch in den nächsten drei Tagen hat er noch ein anderes Problem: Er muss etwa 50 Leute aus dem Verein auf die Beine bringen, damit die Organisation von Versorgung und Sicherheit beim Spiel der Preußen gegen die Sachsen reibungslos klappt - wovon man bei Hertha ausgeht. Werner bittet dennoch: „Interessenten bitte bei mir melden!“ (-db-)