| 17:34 Uhr

Mit Schrecken davongekommen

Finsterwalde. Feuerwehrleute können Brandentwicklung im Keller eines Hauses in der Sonnewalder Straße in Finsterwalde in Schach halten. Gabi Böttcher

Marianne Tieck steht der Schreck über den nächtlichen Knall in ihrem Haus in der Sonnewalder Straße noch am Mittag danach ins Gesicht geschrieben. Gerade hat sie nach turbulenter Nacht mit dem Aufräumen und Säubern im Hause begonnen. Mit ihrem Sohn und einem weiteren Mieter bewohnt sie die große Villa in der Sonnewalder Straße, in der in der Nacht zum Dienstag ein Brand ausgebrochen war. Eine Anwohnerin hatte laut Polizei kurz nach Mitternacht eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller des Zweifamilienhauses bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Diese lokalisierte im Bereich der Ausbruchsstelle des Brandes ein technisches Gerät, das laut Polizei für die Rauchentwicklung verantwortlich gewesen sein könnte. Marianne Tieck hat den Gasofen im Verdacht. "Es hat auf einmal laut gescheppert", erzählt sie.

Mit zehn Fahrzeugen waren insgesamt 34 Feuerwehrleute aus Finsterwalde, Sorno und Pechhütte angerückt und konnten Schlimmeres verhindern. Wie die Leitstelle Lausitz informiert, war der Einsatz kurz nach 3 Uhr beendet. Die Bewohner des Hauses blieben unverletzt und kamen bei Verwandten unter. Das Haus von innen und den Brandherd will Marianne Tieck lieber nicht zeigen. Es sei alles schwarz und dreckig, erklärt sie. Glücklicherweise sei keinem der Bewohner etwas passiert. Die Rettungskräfte seien schnell da gewesen und hätten gleich vor Ort Untersuchungen vorgenommen. "Es musste keiner ins Krankenhaus", zeigt sich die Finsterwalderin erleichtert. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes dauern noch an.