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| 13:50 Uhr

Freizeitspaß
Mit Rennen auf Carrera-Bahnen Freude bringen

Marko Schubert an seiner Carrera-Bahn, die zurzeit noch unterm Dach im Freizeitzentrum „White house“ in Finsterwalde zu nutzen ist. Der Chef der „Fiwa Racer“ träumt von einem Umzug in die Marktpassage.
Marko Schubert an seiner Carrera-Bahn, die zurzeit noch unterm Dach im Freizeitzentrum „White house“ in Finsterwalde zu nutzen ist. Der Chef der „Fiwa Racer“ träumt von einem Umzug in die Marktpassage. FOTO: Daniel Friedrich / LR
Finsterwalde. Als Verein eingetragen sind die „Fiwa Racer“ erst seit März. Dennoch starten sie mit ihrem Freizeitangebot voll durch.

Ein Steckenpferd sind die Rennen auf Carrera-Bahnen für Marko Schubert schon seit etwa drei Jahren. Erstmals in die Öffentlichkeit ging er in Zusammenarbeit mit Geschäftsfrau Nadine Zierenberg im Herbst 2015 bei den 1. Race days in der Finsterwalder Marktpassage. Zu schade, die eigene Anlage nur für sich und ein paar Freunde im stillen Kämmerlein zu nutzen, hatte sich Marko Schubert seinerzeit gesagt. Schnell war bei dieser Veranstaltung der Kontakt zum Freizeitzentrum „White house“ in der Stadt geknüpft und die Anlage dort aufgebaut. Marko Schubert freut sich, dass sie dort seit etwa zwei Jahren von Kindern und Jugendlichen genutzt werden kann. Aber das soll nicht alles sein. Gegenwärtig laufen Gespräche, in der Marktpassage Räume zu mieten und hier künftig den Spaß an Carrera-Rennen nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen zu ermöglichen. Für Marko Schubert verbindet dieses Hobby nicht nur die Freude, gemeinsam mit anderen etwas Spannendes zu tun, sondern auch Erkenntnisse auf technischem Gebiet. Der Verein „Fiwa Racer“, der sieben Gründungsmitglieder und seit dieser Woche mit Rainer Genilke sein erstes Fördermitglied hat, will die Freude an diesem Freizeitspaß weiter vermitteln. So werden gegenwärtig Kontakte zu Kitas ausgebaut. In der Kita „Entdeckerland“, in der Marko Schubert selbst als Kind war, erfolgte der Start. Die Kita in Nehesdorf war im März die zweite Kindereinrichtung, die der Verein begeistern konnte. Jetzt ist Kontakt zur katholischen Kita in Finsterwalde aufgenommen worden. „300 Euro kostet es, wenn wir in der Kita zwei Bahnen installieren. Eine für Kinder ab drei Jahre, diese läuft mit einer Batterie. Und eine zweite Bahn zum Spielen ab fünf Jahre, sie ist ans Stromnetz angeschlossen. An drei Tagen gibt es eine Einweisung, dann erhalten die Kinder eine Urkunde, dass sie vom Aufbau über das Rennen bis zum Abbau die Bahn richtig beherrschen können“, erklärt Marko Schubert. Der Vereinsvorsitzende hofft, dass sich weitere Kitas für das Projekt bewerben. Dies sollte auf eine möglichst originelle, überzeugende Art geschehen. „Sie können etwas basteln oder malen, wie sie wollen“, erläutert Marko Schubert. Somit ist die Beschäftigung mit der Bewerbung schon Teil des Projektes. Um es zu finanzieren, gibt es verschiedene Wege. Entweder es ist Eltern der Kita-Kinder so sympathisch, dass sie selbst zusammenlegen, oder es finden sich Paten, die diese Spielmöglichkeit unterstützen. „Beim Finden von Paten helfen wir gern mit“, sagt Marko Schubert. Bald gebe es auch nähere Informationen über die Internetseite des Vereins www.fiwa-racer.de. Diese sei gegenwärtig noch in Arbeit, aber der Kontakt zum Verein sei darauf schon zu finden.

Sollte es mit den Räumen in der Finsterwalder Marktpassage klappen, dann kann sich der „Fiwa Racer“-Chef hier ein regelrechtes Zentrum dieses Freizeitvergnügens vorstellen – die Nutzung für Firmenveranstaltungen und Teambildung mit Spaß eingeschlossen.

(gb)