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| 01:42 Uhr

Mit Familienscouts auf Schatzsuche

Herzberg. Wo funktionieren im Alltag kleine und größere Netzwerke, in denen Menschen sich gegenseitig zu einem familienfreundlichen Klima verhelfen? Wo gibt es Fahrgemeinschaften, die Kinder aus einem Ort zum Sportverein in anderen Ort kutschieren? Wo sammelt die Oma nicht nur das eigene, sondern auch das Nachbarkind in der Kita ein und nimmt es sicher mit nach Hause? Auf der Suche nach solchen und anderen konkreten Beispielen gelebter Kinder- und Familienfreundlichkeit wollen jetzt die Koordinatorinnen des Modellprojektes „Entwicklung einer familien- und kinderfreundlichen Referenzregion Elbe-Elster“ auf Schatzsuche im Landkreis gehen. Doch sie benötigen Unterstützung. gb

Familienscouts werden gesucht, die beim Aufspüren von bereits praktizierten familienfreundlichen Lösungen behilflich sind. Melden kann sich aber auch jeder, der Ideen hat, wie im Landkreis mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit organisiert werden könnte. "Wir möchten Menschen, die in verschiedenen Familienformen leben und in ihrem Umfeld aktiv sind, dafür gewinnen, sich in das Projekt einzubringen", erklärt Dörte Janitz. Es gehe darum, Beispiele gelebter guter Praxis in Sachen Familienfreundlichkeit kennenzulernen und damit für andere nachnutzbar zu machen.

Die Familienscouts, die im übersetzten Sinne als Späher, Kundschafter, Informationssammler, Pfadfinder in Sachen Familienfreundlichkeit verstanden werden, sollen die inzwischen ausgewertete Fragenbogen- und Interviewaktion im Landkreis ergänzen und weitere Erkenntnisse zutage förder n. Menschen, die Interesse daran haben, als Familienscout zu agieren, sollten umgehend mit den Projektkoordinatorinnen Dörte Janitz, Telefon 03535 463555 (doerte.janitz@lkee.de) oder Angela Müller 0355 463178

(angela.mueller@lkee.de) Kontakt aufnehmen.