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| 09:44 Uhr

Missbrauchsprozess gegen Kampfsporttrainer muss neu beginnen

Prozess gegen Kampfsporttrainer wegen sexuellen Missbrauchs vor dem Landgericht Cottbus. Foto: Simone Wendler
Prozess gegen Kampfsporttrainer wegen sexuellen Missbrauchs vor dem Landgericht Cottbus. Foto: Simone Wendler FOTO: Simone Wendler (LR-COS-REM-633)
Cottbus. Der Prozess am Landgericht Cottbus gegen einen Finsterwalder Kampfsporttrainer ist geplatzt. Wie das Landgericht mitteilte, konnte durch Erkrankung des Angeklagten am vorigen Freitag und auch am heutigen Dienstag nicht verhandelt werden. sim

Damit kann die laut Strafprozessordnung vorgschriebene maximale Frist zwischen zwei Verhandlungstagen nicht mehr eingehalten werden. Der Prozess muss neu beginnen. Die Anklage wirft dem 44-Jährigen vor, sich über längere Zeit an zwei minderjährigen Mädchen massiv sexuell vergangen zu haben. Eines der Mädchen hatte sogar längere Zeit bei ihm gewohnt. Der Kampfsportler hatte zu Prozessbeginn im November einen großen Teil der Vorwürfe eingeräumt. Er bestritt jedoch den frühen Zeitpunkt der Übergriffe, den die Hauptbetroffene als Zeugin geschildert hat. Das Alter des Mädchens bei der ersten Tat könnte für die Strafzumessung eine wichtige Rolle spielen.