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Mieterinteressengemeinschaft feiert Geburtstag
Nicht kuschelig, aber hilfreich

Die Mieterinteressengemeinschaft der Wohnungsgesellschaft Finsterwalde feiert ihren 5. Geburtstag. Es gratulierte am Montagnachmittag neben dem Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft René Junker auch Sängerstadt-Bürgermeister Jörg Gampe.
Die Mieterinteressengemeinschaft der Wohnungsgesellschaft Finsterwalde feiert ihren 5. Geburtstag. Es gratulierte am Montagnachmittag neben dem Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft René Junker auch Sängerstadt-Bürgermeister Jörg Gampe. FOTO: Gabi Böttcher / LR
Finsterwalde. Seit fünf Jahren gibt es die Mieterinteressen­gemeinschaft der Wohnungsgesellschaft Finsterwalde. Guter Grund, auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit anzustoßen. Von Gabi Böttcher

Erst haben sich René Junker, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Finsterwalde, und der in Mieterangelegenheiten als Vorsitzender des Mieterbundes Finsterwalde aktive  Eckhard Gleitsmann beschnuppert. Fazit: Gutes Gefühl. Die Zusammenarbeit  dürfte klappen. Das war vor mehr als fünf Jahren. Schnell war dann auch das Gremium einer Mieterinteressengemeinschaft bei der Wohnungsgesellschaft aus der Taufe gehoben. Vertreter aus allen Quartieren machen mit. René Junker versteht es als ein zusätzliches Instrument für Austausch und Kommunikation, für Information und das Vermitteln von fachlichem Verständnis für so manche Entscheidung des Unternehmens. Ausgestattet mit dem klaren Auftrag des Gesellschafters, der Stadt Finsterwalde, Menschen mit Wohnraum zu versorgen – von preiswert bis hochwertig – ist eine funktionierende Kommunikation oft die halbe Miete. Wie man mit einem geflügelten Wort sagen könnte.

Regelmäßige Treffen von Interessengemeinschaft  und Geschäftsführer schaffen den direkten Draht, über den Kommunikation oft am besten läuft. Informationen über Gesundheitsdienstleiter, Hausmeisterleistungen, Kriminalitätsprävention und auch  Mülltrennung  und Biotonne konnten über die Mieterinteressenvertreter direkt an Mieter weitergeben werden. So manches Problem von Heckenschnitt bis Reinigung wurde auf den Tisch gepackt und nicht unter denselben gekehrt.

Aktivitäten von Interessenvertretern wie Margrit Kapitzke, die sich bei der Integration von Flüchtlingsfamilien stark  machte, fanden in einer kleinen Feierstunde zum 5. Geburtstag der Mieterinteressengemeinschaft am Montag auch das Lob von Sängerstadt-Bürgermeister Jörg Gampe (CDU). Er würdigte die Interessengemeinschaft als ein gutes Instrument des Miteinanders von Mietern und Wohnungsgesellschaft.

Eckhard Gleitsmann erwähnte manche Gespräche im Mieterinteresse, bei denen es ihm nie darum ging, sie an die große Glocke zu hängen.  Auch gehe es nicht um ein  Musche-Bubu mit der Geschäftsführung, sondern um konstruktive Zusammenarbeit. Darauf legt René Junker ebenfalls großen Wert, auch wenn es nicht immer kuschelig zugehe, weil das Unternehmen auch gesetzlichen und wirtschaftlichen Zwängen folgen müsse. Durch das Vermitteln von Hintergründen zum Verständnis für Unternehmensentscheidungen beizutragen, sei die Mieterinteressengemeinschaft ein Partner.

Für die zurückliegenden fünf Jahre dankte René Junker den Mitgliedern, die am Montagnachmittag in die Geschäftsräume in der Max-Schmidt-Straße gekommen waren und sich mit Blumenstrauß zum Erinnerungsfoto versammelten. Dieter Seelbinder bat als stellvertretender Vorsitzender der Interessengemeinschaft René Junkers Führungscrew um Mithilfe, aus der aktiven Mieterschaft einen Nachfolger für den ausscheidenden Günter Grzonka zu empfehlen.