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| 18:26 Uhr

Nach Sturmtief „Friedericke“
Donnerwetter, haben die einen kühlen Kopf bewahrt

Frank Claus
Frank Claus FOTO: Sebastian Schubert / LR
Ich muss es an dieser Stelle mal ganz deutlich sagen. Ich hatte Schiss! Und was für welchen. Als Sturmtief „Friederike“ sich Donnerstag kurz nach 15 Uhr anschickt, sich richtig aufzublasen, knallen auf der Bundesstraße 101/169 bei Elsterwerda die ersten dicken Äste zu Boden. Die „Dame“ legt wenig später Bäume quer über die Fahrbahn. Die Feuerwehrleute sind mittendrin. Von Frank Claus

Während ich mich nach dem Foto schnell wieder verziehe, beginnt für die Kameraden und Polizisten im gesamten Landkreis die gefährliche Mission. Nicht nur der Mann an der Kettensäge hat da den Blick nach unten und kann das Unheil über ihm nicht sehen. Das will man eigentlich nicht.Wenig später nicht anders: Wellblechteile fliegen durch die Luft, als beim Unternehmen Elstermode große Teile des Daches abgedeckt werden. Ein Feuerwehrmann gesteht später: „Das ist dir nicht einerlei, wenn das Zeug um dich rumsegelt.“

In fast allen Orten des Landkreises leisten Kameraden auf Straßen, an Gebäuden, auf Schienen ihr Bestes, um das öffentliche Leben schnell wieder in geordnete Bahnen zu bringen. Und ich denke, wir alle sagen zumindest eines:  Danke für den Einsatz!