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Tourismus
Mehr als 100 000 Besucher in einem Jahr

Erstmals knackt die F60 in Lichterfeld die 100.000-Marke bei Jahresbesuchern. Das zaubert Zufriedenheit in die Gesichter aller Beteiligten am Projekt Besucherbergwerk F60.
Erstmals knackt die F60 in Lichterfeld die 100.000-Marke bei Jahresbesuchern. Das zaubert Zufriedenheit in die Gesichter aller Beteiligten am Projekt Besucherbergwerk F60. FOTO: Heike Lehmann
Lichterfeld. Das Besucherbergwerk F 60 in Lichterfeld wird seinem Anspruch als touristischer Leuchtturm 2017 mehr als gerecht. Von Heike Lehmann

Das Besucherbergwerk F 60 hat es geschafft! Erstmals wurde in diesem Jahr die magische Grenze von 100 000 Besuchern geknackt, verkündet Gottfried Richter, Amtsdirektor vom Amt Kleine Elster, stolz. Exakt wurden bis zu dieser Woche 104 015 Jahresbesucher gezählt.

Die Gesamtbesucherzahl für den liegenden Eiffelturm seit dessen Eröffnung am 2. Mai 2002 liegt inzwischen bei weit über einer Million. Ganz genau sind es 1 065 973 Menschen, die sich den Stahlgiganten als Ausflugsziel gewählt haben. Diese Statistik bestätigt mehr als deutlich, dass die F 60 zu recht als touristischer Leuchtturm im Süden Brandenburgs bewertet wird.

Um die Zahlen etwas zu verdeutlichen, sagt André Speri von der F60 concept GmbH: „39 150 Besucher waren Veranstaltungsgäste und davon wiederum etwa 30 000 Festivalgäste. Das Feel-Festival und das Art Lake Festival bringen uns natürlich enormen Zulauf. Die übrigen knapp 10 000 Gäste haben unsere eigenen Veranstaltungen besucht.“

Als reine Brückenbesucher hat Michael Nadebohr von der Besucherbergwerk F60 gGmbH in diesem Jahr bereits 64 865 Einheimische und Touristen gezählt. Am kommenden Wochenende wird der 65 000. Gast erwartet.

Zum ersten Mal hat der Amtsdirektor und gleichzeitig Bergwerksdirektor in dieser Woche alle in den letzten 17 Jahren am Projekt F 60 Beteiligten zusammengeholt, um ihnen ausdrücklich zu danken. Das sind der Förderverein, die Besucherbergwerk F 60 gGmbH, die F 60 concept GmbH und die Amtsverwaltung, die für die Infrastruktur verantwortlich zeichnet. Selbst Erhard Richter von der Planung, der schon seinen Ruhestand genießt, war dabei.

Außerdem fand die 139. F 60-Beratung seit 2001 statt. „Ein Instrument, das ich für das Erfolgskonzept bei diesem Projekt halte“, so Gottfried Richter. Von der Strategie bis ins Detail hatten alle immer den gleichen Infostand.

Neben den touristischen Zielen geht es jetzt weiter  um die Gestaltung des Bergheider Sees. 2020 soll die öffentliche Infrastruktur abgeschlossen sein. Bis dahin sind in das Gesamtprojekt etwa 7 Millionen Euro investiert. „Die Investitionen werden überwiegend von der Gemeinde Lichterfeld-Schacksdorf gestemmt“, betont Bürgermeister Ditmar Gurk. Und er sagt auch: „Die Zukunft von Lichterfeld liegt im Lausitzer Seenland.“ Seit fünf Jahren ist die Gemeinde deshalb Mitglied im dortigen Zweckverband.