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| 18:03 Uhr

Majestäten zwischen Elbe und Elster

Spargelkönigin Linda Fechner mit der Äppelmoid 2012-2014 Jana Reichel (r.) und der Schliebener Moie Sarah Klinkmüller (M.)
Spargelkönigin Linda Fechner mit der Äppelmoid 2012-2014 Jana Reichel (r.) und der Schliebener Moie Sarah Klinkmüller (M.) FOTO: Heike Lehmann
Wer regiert eigentlich Elbe-Elster? Na klar: zwei Königinnen, eine Miss, eine Äppelmoid, ein Hirtenmädchen und eine Moie. Die RUNDSCHAU hat nachgefragt, wie die Amtsgeschäfte laufen. Heike Lehmann, Sylvia Kunze und Frank Claus

Für Janette Friedrich stand bei der Wahl zur Miss Sängerfest 2012 gleich eine zweijährige Amtszeit fest, weil erst 2014 das nächste Sängerfest in Finsterwalde gefeiert wird. Die junge Frau aus dem OSL-Nachbarkreis ist auch erst die zweite Schöne, die diesen Titel trägt. Man kann nicht sagen, dass öffentliche Auftritte ihren Terminkalender sprengen würden. "Ich habe mit meiner Vorgängerin Anna-Katharina Erbe die 5. Niederlausitzer Hochzeitsmesse in Doberlug-Kirchhain eröffnet und dort gemodelt. Zum Brandenburgtag in Lübbenau hatte mich der Sängerstadtmarketingverein mitgenommen", zählt sie auf. Seit wenigen Tagen hat die 21-Jährige ihren Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin vom Oberstufenzentrum Elbe-Elster, Abteilung Soziales, in der Tasche. Und sie hat sofort ihren Arbeitsplatz gefunden - im Ökokinderhaus "Bummi" in Lauchhammer.

Für Linda Fechner, Spargelkönigin 2013 der Erzeugergemeinschaft Spreewald/Lausitz, ruht die Regentschaft. Die Saison ist beendet.

Samantha Schleicher, Schliebener Moie 2013, ist im Bunde der Majestäten, zumindest was die Dienstzeit betrifft, die Jüngste. Erst vor einer Woche konnte sie sich bei der Moienwahl gegen ihre Konkurrentin Diana Pilz behaupten und die Schärpe entgegennehmen. Jetzt ist sie schon gespannt, was alles auf sie zukommt.

Jana Reichel ist schon von Berufs wegen mit ihrem Titel vertraut. Sie führt regelmäßig Gäste des Schradenhofes durch die Streuobstwiesen.

Kelly Leßmann war zum letzen Mal beim Blütenfest in Aktion. Und sie gesteht: "Umso länger ich im Amt bin, umso mehr Blüten kann ich unterscheiden."

Clara Schaeuble ist im Juni frisch gekürt worden und durfte der Stadt schon Glück bringen. Als Hirtenmädchen Barbara, die einst Einwohner mit Elsterwasser von der Pest befreit haben soll, stand sie in vorderster Reihe beim Spatenstich für die neue B-183-Ortsumfahrung.