ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 12:50 Uhr

Finanzierungslücke geschlossen
Volksbund hilft bei Sanierung des Mahnmals in Sonnewalde

Sprachen am Marktplatz Sonnewalde über die anstehende Reparatur und Denkmalpflege des Mahnmals gegen Krieg und Zerstörung: Sonnewaldes Bürgermeister Werner Busse, Volksbund-Landesgeschäftsführer Oliver Breithaupt und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (v.l.n.r.).
Sprachen am Marktplatz Sonnewalde über die anstehende Reparatur und Denkmalpflege des Mahnmals gegen Krieg und Zerstörung: Sonnewaldes Bürgermeister Werner Busse, Volksbund-Landesgeschäftsführer Oliver Breithaupt und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (v.l.n.r.). FOTO: Pressestelle Landkreis / LR
Sonnewalde. Etwa 27 000 Euro sind nötig, um das unter Denkmalschutz stehende Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Sonnewalde zu sanieren.

Als Vorsitzender des Kreisverbandes des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge besucht Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) regelmäßig Kriegsgräberstätten im Landkreis. Die Kreisverwaltung, so ist einer Pressemitteilung zu entnehmen, koordiniere den Mitteleinsatz für deren Pflege und Erhalt. Etwa 70 000 Euro pro Jahr stünden dafür zur Verfügung.  Im Landkreis würden große Anstrengungen unternommen, um die Kriegsgräberstätten in einen würdigen Zustand zu versetzen. 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs stehe ein solches Vorhaben jetzt auch in Sonnewalde an. Mit Bürgermeister Werner Busse und dem Landesgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Brandenburg, Oliver Breithaupt, habe der Landrat auf dem Marktplatz in Sonnewalde die nächsten Schritte besprochen.

Das Bauwerk wurde in die Denkmalliste des Landes Brandenburg aufgenommen. Momentan seien das Mauerwerk und der Sockel locker, so dass eine Sicherung dringend notwendig sei. Die Denkmalbehörde des Landkreises habe bereits Mittel zugesagt. Darüber hinaus engagiere sich der Förderverein Museum und Schlossareal Sonnewalde e.V. mit Spenden für das Ehrenmal. Insgesamt seien 27 000 Euro für die Reparatur und Denkmalpflege des Ehrenmals erforderlich. Oliver Breithaupt habe zugesagt, die Finanzierungslücke zu schließen, so dass das Vorhaben demnächst in Angriff genommen werden könne. Dann soll das Mahnmal auch um eine Gedenkplatte erweitert werden, auf der aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht wird.

Der Landrat überlege nun, die jährliche Mitgliederversammlung des Volksbund-Kreisverbandes oder die zentrale Gedenkveranstaltung am Volkstrauertag im Landkreis in Sonnewalde zu veranstalten.