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| 01:34 Uhr

Mädchen spielen Theaterszenen zu Gewalt und Mobbing

Claudia Frost, Andrea Wenke und Sarah Jurischka (v.l.) proben unter den kritischen Augen von Theaterpädagogin Romy Brand (hinten). Foto: Heike Lehmann
Claudia Frost, Andrea Wenke und Sarah Jurischka (v.l.) proben unter den kritischen Augen von Theaterpädagogin Romy Brand (hinten). Foto: Heike Lehmann FOTO: Heike Lehmann
Werenzhain. Zwanzig Mädchen im Alter von zehn bis 14 Jahren haben sich bei einem Theaterprojekt intensiv mit den Themen Gewalt, Mobbing und Unterdrückung auseinandergesetzt. Organisiert hatten das Projekt die Schulsozialarbeiterinnen der Oberschule Massen und Finsterwalde sowie der Berg-Grundschule Doberlug-Kirchhain. leh

Im Atelierhof Werenzhain probten die Mädchen selbsterdachte Szenen, die von ihrem Improvisationstalent lebten, um sie später vor ihren Eltern aufzuführen. Fachliche Anleitung bekamen die Hobbyschauspielerinnen dabei von Romy Brand, Theaterpädagogin am piccolo-Theater in Cottbus. “Die Mädchen machen das ganz super. Sie haben vielleicht mit Gewalt und Mobbing ihre Erfahrungen, aber nicht mit dem Theaterspielen. Es sind sehr schöne Szenen entstanden„, lobt Romy Brand.

Das Projekt bediente sich der Methode des Forumtheaters. Das Publikum kann bei den Szenen mit Opfer, Täter und einer unbeteiligten Person, die negativ und unbefriedigend enden, eingreifen, um sie zu einem besseren Ende zu bringen. “Kennengelernt haben wir diese Art Theater bei einer piccolo-Aufführung zu einem Amoklauf im vergangenen Jahr„, so Ramona Kotte, Schulsozialarbeiterin in Massen. “Das wollten wir dann selbst versuchen.„