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Lustige Braumeister sind schuld an der Berufswahl

Teresa Kupka aus Wilhelmshorst.
Teresa Kupka aus Wilhelmshorst. FOTO: privat
Finsterwalde. Das 4. Brandenburger Brauereitreffen am 25. und 26. August in Finsterwalde wirft seine Schatten voraus. Gewählt wird nach zweijähriger Amtszeit die Nachfolgerin von Carolin Käbermann als Brandenburger Bierkönigin. Sechs Damen gehen ins Rennen. Die RUNDSCHAU stellt sie vor. Heute: Teresa Kupka (22) aus Wilhelmshorst bei Potsdam. Gabriela Böttcher

Schon vor zwei Jahren hatte Teresa Kupka den Wettbewerb um die Bierkönigin verfolgt. In einer Orientierungsphase nach dem Schulabschluss hatte sie in der Braumanufaktur Forsthaus Templin als Kellnerin gearbeitet. Dort hat sie Braumeister kennengelernt, die "immer lustig und sehr gut drauf" waren. Diese Arbeit müsse Spaß machen, schlussfolgerte Teresa und entschloss sich, selbst Brauerin und Mälzerin zu werden. Jetzt steigt sie in ihr 3. Ausbildungsjahr ein und findet ihren baldigen Beruf sehr abwechslungsreich. Was das Wissen zum Thema angeht, fühlt sich Teresa gut vorbereitet für den Wettbewerb am Samstag. Was den eigenen Biergenuss betrifft, so bevorzugt sie derzeit das Rotbier aus der Alten Meierei in Potsdam. Das Potsdamer Weiße, ein Sauerbier, schmeckt ihr jetzt im Sommer besonders gut. Und weil sie sonst nicht so oft Gelegenheit habe, sich herauszuputzen, werde sie in Finsterwalde definitiv ein Kleid anziehen. Eine gute Nachricht für die ebenfalls groß gewachsene Teresa ist, dass Bierbotschafter Axel Schulz 1,91 Meter misst.

Samstag, 26. August, 16 Uhr, Wahl der 2. Brandenburger Bierkönigin, Markt Finsterwalde.