Zu den Aufgaben einer Gemeinde gehört auch der Schutz der natürlichen Umwelt. Dieser Grundsatz ist im § 2 der brandenburgischen Kommunalverfassung verankert. Mein Herz hat geblutet, als im vergangenen Herbst betagte und junge Bäume am Langen Damm, auf dem Rico-Platz und entlang der Straße Rue de Montataire der Säge zum Opfer fielen. In der Nähe des Aschebergs war ein ganzes Waldstück betroffen. Dies ist alles beauftragt worden für eine Straße, an deren Notwendigkeit ich zweifle. Auch diese lokalen Mosaiksteinchen werden den globalen Klimawandel beschleunigen. Schon das dritte Mal in Folge gab es keinen richtigen Winter mehr. Heute parken hinter der ehemaligen Krause-Villa Autos, wo früher Bäume standen und deren Äste Vögel bevölkerten. Vor meinem Hauseingang wurden vor Jahren zwei Nadelbäume gefällt. Mein Vorschlag zur Pflanzung kleinwüchsiger Bäume wurde von dem Entscheidungsträger abgelehnt. Im Vorfeld hatte ich der ehemaligen Stadtgärtnerin Vorschläge zur Bepflanzung übergeben. Die letzte Fassadenbegrünung in der Nähe meiner Wohnung wurde im vergangenen Herbst entfernt. Die vorhandenen Bäume werden immer mehr gestutzt, da Stürme immer häufiger und stärker werden. Welche Überraschungen hinsichtlich Baumfällungen in der Sängerstadt werden noch folgen? Liebe Stadtverordnete, entdecken Sie wieder Ihr Herz für die Bäume und das übrige Grün in unserer Stadt. Folgen Sie dem Beispiel von Herrn Radochla. Engagieren Sie sich für unser Stadtgrün.