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| 15:06 Uhr

Baufortschritt in Finsterwalde
Letzter Bohrpfahl für neue Bahnbrücke ist im Boden

Am Donnerstag ist der letzte von 14 Bohrpfählen auf der Südseite der Bahnbrücke in der Sonnewalder Straße in den Boden gebracht worden. Im Vordergrund: Bauleiter Dieter Müller.
Am Donnerstag ist der letzte von 14 Bohrpfählen auf der Südseite der Bahnbrücke in der Sonnewalder Straße in den Boden gebracht worden. Im Vordergrund: Bauleiter Dieter Müller. FOTO: Gabi Böttcher
Finsterwalde. Geräuschbelastungen im Bereich Große Unterführung sind seit Donnerstag über den Gipfel. Jetzt geht’s an die Widerlager. Von Gabi Böttcher

Ein guter Tag für Bauleiter Dieter Müller vom Unternehmen H. Klostermann. Um die Mittagszeit ist am Donnerstag der letzte von insgesamt 14 bewehrten Bohrpfählen auf der Südseite der Bahnbrücke in der Sonnewalder Straße in den Boden gebracht worden. „Das ist ein schöner Moment. Da kann man einen Haken hinter ein Kapitel setzen“, sagt Müller und beobachtet mit Kollegen diesen Akt auf der Baustelle. Das Bohrpfahlgerät hat somit die längste Zeit die Optik im Kreuzungsbereich an der Sonnewalder Straße bestimmt. Auch die Lärmbelästigungen haben damit ihre Höhepunkt überschritten. Fred Schneider, Projektleiter Brücke bei der DB Netz, erklärt die nächsten Schritte. Identisch mit den zwei Widerlagern für das nördliche neue Brückensegment, das am 10. August eingehoben wurde, werden nun die zwei neuen Widerlagerbänke für den südlichen Brückenteil betoniert. Bewehrungen von Bohrpfählen und Widerlagerbank werden miteinander verknüpft. „Nur das Abspitzen der Bohrpfähle macht noch etwas Krach“, sagt Fred Schneider. Auch das Betonieren und der Baustellenverkehr bringe weitere Geräuschbelästigungen mit sich.

Auf die in der ersten Bauphase eingetretenen Probleme mit dem Baugrund habe man die technisch-technologischen Antworten gefunden. Die zweite Trogbrücke, die für das südliche Gleis eingehoben werden soll, ist mit der ersten identisch. Das 21 Meter lange und 5,30 Meter breite Teil sei bereits abholbereit in der Schiffswerft Roßlau.

Der letzte von 14 bewehrten Bohrpfählen auf der Südseite der Bahnbrücke in der Sonnewalder Straße in Finsterwalde ist am Donnerstag in den Boden gebracht worden.
Der letzte von 14 bewehrten Bohrpfählen auf der Südseite der Bahnbrücke in der Sonnewalder Straße in Finsterwalde ist am Donnerstag in den Boden gebracht worden. FOTO: Gabi Böttcher

Noch ist zu deren Einhub zwar nicht das letzte Wort gesprochen, aber dieser werde voraussichtlich Mitte November geschehen. Bauleiter Dieter Müller geht davon aus, dass der Einhub diesmal von der Südseite her erfolgen könnte. Dem Bauleiter liegt ein Dankeschön am Herzen. Es geht sowohl an die Adresse der Stadtverwaltung, als auch an die Polizei: „Als wir vor 14 Tagen das Bohrgerät umgesetzt haben, genügte ein Anruf bei der Polizei und zwei Streifenwagen kamen, um den Verkehr zu regulieren.“ Auch mit der Stadt erlebe er ein sehr angenehmes Arbeiten, das sei nicht überall so.