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| 11:12 Uhr

25 Jahre Lebenshilfe in Finsterwalde
Lebenshilfe feiert Geburtstag mit großzügiger Spende

Zu den Gratulanten beim Fest der Finsterwalder Lebenshilfe gehörte auch Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.
Zu den Gratulanten beim Fest der Finsterwalder Lebenshilfe gehörte auch Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski. FOTO: Ivonne Kommolk
Finsterwalde. Mitarbeiter und Helfer blicken auf 25 Jahre zurück. Von Ivonne Kommolk

Die Frühförder- und Beratungsstelle und Familienentlastende Dienste in Finsterwalde hat gerade ein großes Fest anlässlich ihres 25. Geburtstages gefeiert. Über mangelnden Zuspruch konnten sich die Organisatoren kaum beklagen. Verwandte und Bekannte der inzwischen knapp 400 Klienten sowie Mitstreiter und Unterstützer des Lebenshilfevereins fanden sich ein, um einen wunderbaren Nachmittag zu erleben und zahlreiche Glückwünsche zu überbringen.

Zu den Gratulanten gehörte auch Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, der in seinen Grußworten die Arbeit der Lebenshilfe lobte. Er sprach von echter und gelebter Toleranz, von gegenseitigem Respekt und Hilfsbereitschaft. Diese Worte unterstützte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Finsterwalde Frank Zimmermann, der den Lebenshilfeverein über die Jahre in allen Bauvorhaben begleitet und unterstützt hatte. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfevereins Herbert Damm dankte im Namen aller Mitarbeiter des Vereins der Stadt, dem Landkreis Elbe-Elster sowie allen Sponsoren, die es ermöglicht haben, dass der Verein derart wachsen und sich entwickeln konnte.

Als besondere Freude verlas er einen anonymen Brief einer unbekannten Person, die dem Verein eine Spende von 570 Euro zukommen ließ. In diesem Brief heißt es: „Diese Spende ist eine Sammelaktion meiner Gäste, welche sich auf meiner Geburtstagsparty dazu entschlossen haben, lieber etwas für einen wohltätigen Zweck beizusteuern, anstatt ihren Betrag in sinnfreie Geschenke oder alkoholische Getränke zu investieren. Ich bin hierbei selbst überrascht, welche Summe da nun zusammengekommen ist. Sogar Freunde und Verwandte, die nicht zur Party erscheinen konnten, wollten es sich nicht nehmen lassen und haben etwas beigesteuert.“ Der Verfasser habe die Hoffnung, dass diese Aktion in Zukunft vielleicht weitere Handlungen von anderen zu wohltätigen Zwecken nach sich ziehen könnte. Bleibt zu wünschen, dass es wahr wird.