"Es ist absurd, in der Bevölkerung für alternative Energien sensibilisieren zu wollen, und gleichermaßen die Windkraftanlagen in einer derart geringen räumlichen Distanz zur Wohnbebauung zu legitimieren. Da ist konträr jeder Lebensqualität", argumentiert Anja Heinrich. Bereits im Jahr 2013 hatte sie vor unübersehbaren Einschnitten gewarnt, die Waldwege zu Lkw-Pisten auszubauen und mit recyceltem Bauschutt und Naturschotter meterbreit zu untersetzen. Jetzt macht sie sich dafür stark, keine Windkraftanlagen in Waldgebieten zu errichten.

Anja Heinrich mahnt an: "Die meisten Wildtiere kommen ohne die Hilfe des Menschen aus. Viel wichtiger ist es, dass ihre Lebensräume erhalten und geschützt bleiben. Der Wald als für Mensch und Tier unabdingbares Ökosystem kann nur durch eine intakte und unzerstörte Waldstruktur erhalten bleiben."

Empörend empfindet die CDU-Landtagsabgeordnete die Haltung des Brandenburger Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD). Es sei befremdlich, dass sich der Umweltminister aktiv gegen Belange des Umweltschutzes engagiere, so Anja Heinrich.

Die Unterlagen zur Volksinitiative gegen die Errichtung von Windrädern in Wäldern erhalten die Bürger in den kommunalen Verwaltungen.