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| 02:45 Uhr

Landräte besuchen Unternehmen in Meißen und Elbe-Elster

Rund 100 000 Füllungen in der Stunde schaffen die vier Anlagen der Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH. Geschäftsführer Mario Kuhl (M.) führte die Landräte Arndt Steinbach (l., Meißen) und Christian Heinrich-Jaschinski (r., Elbe-Elster) durch die Produktionshallen des Unternehmens.
Rund 100 000 Füllungen in der Stunde schaffen die vier Anlagen der Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH. Geschäftsführer Mario Kuhl (M.) führte die Landräte Arndt Steinbach (l., Meißen) und Christian Heinrich-Jaschinski (r., Elbe-Elster) durch die Produktionshallen des Unternehmens. FOTO: Kreisverwaltung
Bad Liebenwerda. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski hat zusammen mit dem Geschäftsführer der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH, Jens Zwanzig, den Landkreis Meißen in Sachsen besucht. Darüber informiert die Kreisverwaltung. red/gro

Bei den Gesprächen mit seinem Amtskollegen Arndt Steinbach und dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Meißen, Sascha Dienel, sei es um Wirtschaftsfragen und mögliche Anknüpfungspunkte für Kooperationen gegangen. Die Landräte besuchten dazu an diesem Tag Unternehmen, die weit über die Regionen Meißen und Elbe-Elster hinaus ausstrahlen.

Am Standort Nünchritz im sächsischen Nachbarlandkreis Meißen ist die Wacker Chemie AG seit 1998 einer der größten industriellen Arbeitgeber in der Region. Im dortigen Werk sind derzeit über 1400 Mitarbeiter beschäftigt. Nach Angaben von Werksleiter Gerd Kunkel stellt Wacker in Nünchritz chemische Stoffe auf Silicium-Basis und neuerdings auch hochreines polykristallines Silicium zur Nutzung von Sonnenenergie her. Des Weiteren betreibt der Standort eine Kartuschen-Abfüllanlage für Silicon Kleb- und Dichtmassen. Der Standort Nünchritz bildet im Schnitt über 80 Berufsanfänger aus. Regelmäßig lädt das Unternehmen auch zum Tag der offenen Tür ins Werk Nünchritz ein. Nächste Gelegenheit für Interessenten: 20. September.

Da die Wacker Chemie AG den Hafen in Riesa regelmäßig für seine umfangreichen Transporte nutzt, brachte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski den Hafen Mühlberg als weiteren Umschlagplatz ins Gespräch.

Bei den Mineralquellen in Bad Liebenwerda wurden die Besucher von Geschäftsführer Mario Kuhl begrüßt. Das Unternehmen ist Mitglied der Rhön-Sprudelgruppe, die zu den Top Ten der Mineralwasserbranche in Deutschland zählt. Im Unternehmen arbeiten 209 Mitarbeiter, darunter 17 Lehrlinge.