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Landkreis lenkt Flüchtlingsunterkunft in geordnete Bahnen

Finsterwalde/Herzberg. Derzeit ist der Landkreis Elbe-Elster damit beschäftigt, den Betrieb der Flüchtlingsunterkunft Finsterwalde/Schacksdorf wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Wie Roland Neumann, zuständiger Dezernent des Landkreises, auf Nachfrage informiert, ginge es nach der fristlosen Kündigung des bisherigen Betreibers Pro Shelter aus Berlin zum 1. Gabriela Böttcher

August nun um das Beheben der Mängel. Dies geschehe in Hoheit des Landkreises mit eigenen Mitarbeitern. Nach einer über lange Zeit zuvor geführten Auseinandersetzung mit dem Betreiber hatte der Landkreis keine andere Lösung als die fristlose Kündigung des Vertrages gesehen. Pro Shelter sei "seinen Verpflichtungen - insbesondere der Pflicht zur Sicherstellung eines qualitativ hochwertigen Betriebes und der Erbringung von adäquaten Betreuungs- und Wachschutzleistungen durch das vertraglich vereinbarte Personal nicht nachgekommen", heißt es in der Begründung. Immer wieder erfolgte Aufforderungen, Mängel abzustellen, seien über mehr als ein Jahr hinweg ohne Erfolg geblieben.

In der Unterkunft leben derzeit etwa 80 Menschen. "Zu gegebener Zeit werden wir uns nach einem neuen Betreiber umsehen", blickt Roland Neumann voraus.