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| 21:10 Uhr

Besuch aus Potsdam
Landesverkehrsministerin besucht die Massener SPD

Lutz Modrow, Barbara Hackenschmidt, Kathrin Schneider und Hannes Walter (von links) stellten sich beim Bürgermeisterfrühschoppen den Fragen der Bürger.
Lutz Modrow, Barbara Hackenschmidt, Kathrin Schneider und Hannes Walter (von links) stellten sich beim Bürgermeisterfrühschoppen den Fragen der Bürger. FOTO: SPD Massen
Massen. Kathrin Schneider verspricht eine bessere Erreichbarkeit der größeren Städte aus den ländlichen Regionen. Markante Punkte in der Gemeinde sollen zudem langfristig mit WLAN ausgestattet werden.

Bereits zum dritten Mal hat die SPD Massen-Kleine Elster zum Frühschoppen in die Bierbar Dix in Massen eingeladen. Der Einladung von Bürgermeister Lutz Modrow und dem Ortsvereinsvorsitzenden der Massener SPD Hannes Walter waren mehr als 20 Bürger gefolgt. Die Gäste konnten sich neben Fragen zur Gemeinde auch über die weitere Infrastrukturplanung im Land Brandenburg informieren, denn die brandenburgische Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider (SPD), war zu Gast.

Zu Beginn der Veranstaltung berichteten Lutz Modrow und Hannes Walter über die bisherige Entwicklung in Massen und den Ortsteilen und gaben einen kurzen Ausblick auf die kommenden Aufgaben. Derzeit stelle für die Einwohnerinnen und Einwohner von Massen der Ausbau der Ortsumfahrung der B 96 eine Einschränkung dar. Aber zukünftig solle dadurch die Verkehrsbelastung im Ort reduziert werden.

Eine besondere Erfolgsgeschichte ist der Bauzuschuss der Gemeinde Massen-Kleine Elster. Er wird in Höhe von 5000 Euro pro Kind an Familien gewährt, die ein Haus kaufen oder bauen möchten. Die Anträge sind seit 2016 gestiegen. Im Jahr 2017 gab es insgesamt 16 Anträge und bis April dieses Jahres sind bereits vier Anträge eingegangen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2016 wurden lediglich sechs Anträge gestellt. Kathrin Schneider erklärte dazu, dass der Landesentwicklungsplan nicht die Entwicklung der Dörfer und Gemeinden hemme. Eine Entwicklung von Grundstücken im Innenbereich der Gemeinden sei möglich und werde angestrebt, auch um die landwirtschaftlichen Flächen außerhalb der bebauten Flächen nicht weiter zu beschränken.

In den Fragen der Bürger an die Landesverkehrsministerin ging es dann vor allem um den Schienenverkehr und die Erreichbarkeit der größeren Städte aus den ländlichen Regionen. Laut Kathrin Schneider wird es in den nächsten Jahren weitere Fortschritte geben. Wichtige Projekte seien dabei vor allem die Dresdner Bahn und der Ausbau verschiedener Schienenknotenpunkte in der Region, beispielsweise der Bahnhof Ruhland. Auch eine Direktverbindung nach Berlin sei wieder geplant.

Als Fazit hielt Bürgermeister Lutz Modrow fest, dass es gelungen sei, viele wichtige Projekte in der Gemeinde anzustoßen. Neue Ideen, beispielsweise die Versorgung von markanten Punkten in der Gemeinde mit WLAN, würden in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle für die politische Arbeit spielen.

(pm/blu)