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| 01:04 Uhr

Landesmeistertitel ist so gut wie sicher

Handball.. Nach drei Wochen relativer Pause waren sich die Verantwortlichen des VfB Doberlug-Kirchhain nicht so sicher, ob der Punktspielstart in der Oberliga für die 11- / 12-jährigen D-Jugend-Mädchen auch gut gehen würde. Von Matthias Belig

Im ersten von zwei Spielen an diesem Tag, mussten die VfB-Mädchen gleich gegen den Tabellennachbarn, die gastgebenden Frankfurterinnen der 1. Mannschaft, antreten. Und man merkte den Kirchhainer-innen die Reisestrapazen an. Alle mussten ja schon vor sechs Uhr aus dem Bett und die 120 Kilometer lange Fahrtstrecke war auch nicht ganz ohne.
In den ersten zehn Minuten wurde der Kapitän Annika Eichstädt zur Alleinunterhalterin. Als einzige hellwach, erzielte sie bis zur 6 : 5-Führung allein fünf Tore. Aber die Berg- und Talfahrt in dieser Begegnung ging weiter. Aus dem 6 : 6 erzielten die Gäste mit vier Toren in Folge eine 10 : 6-Führung, um sie gleich wieder bis zum 10 : 10 herzugeben. Inzwischen waren einige Spielerinnen wach geworden. Die beiden Wahrenbrücker Mädchen Madlin Seidel und Zaneta Lehmann erzielten ihre ersten Treffer und so gingen die VfB-Mädchen mit einer 13 : 11-Führung in diesem vorentscheidenden Spiel in die Pause.
In der zweiten Hälfte begann das VfB-Rad sich zu drehen und die Mädchen zeigten, weshalb sie souveräner Spitzenreiter sind. Fast alle Feldspielerinnen beteiligten sich jetzt am Torewerfen und Lisa Hansemann ließ ihr Talent im Tor aufblitzen. Um die Frankfurterinnen war es bald geschehen. Sie brachen nun deutlich ein und konnten das Ergebnis nur noch etwas freundlicher gestalten. Mit 27 : 16-Toren wurde es am Ende ein deutlicher Erfolg, der völlig verdient war.
Normalerweise kann jetzt nichts mehr schief gehen, denn nur noch drei schwere Spiele (zweimal gegen Brandenburg und einmal gegen Frankfurt) stehen auf dem Programm. In den anderen fünf Spielen gegen die vermeidlich schwächeren Mannschaften sollten die VfB-Mädchen sich nicht mehr überraschen lassen.
Im zweiten Spiel an diesem Tag ging es gegen die 2. Vertretung der Oderstädter. Wie losgelassen überfuhren die Gerberstädter ihren Gegner.
Bereits zur Halbzeit (27 : 3) waren alle Messen gesungen. Die ein Jahr jüngeren FHC-Mädchen konnten einem leid tun. Der Superstar in diesem Spiel war Madlin Seidel, die allein 17 Tore erzielte und ihre Mannschaftskameradinnen mitriss. Mit 46 : 5 wurde es am Ende ein richtiger Kantersieg.
Bereits in der nächsten Woche geht es in Guben gegen die Brandenburger Mannschaft. Da heißt es erneut zeitig aufstehen.

Die Mannschaft Es spielten
 L. Hansemann, S. Balke, J. Schröter (2/7), J. Hauke (3/3), A. Eichstädt (7/7), Z. Lehmann (5/5), B. Hille (0/1), M. Seidel (5/17), N. Zimmermann (5/6) und Ch. Nedorn.