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| 17:20 Uhr

Vernissage
Kunstausstellung als Abschiedsgeschenk von der Schule

Die Bilder der Finsterwalder Zwölftklässler werden von Besuchern der Vernissage begutachtet.
Die Bilder der Finsterwalder Zwölftklässler werden von Besuchern der Vernissage begutachtet. FOTO: Jürgen Weser
Finsterwalde. Kunstkurse des Sängerstadt-Gymnasiums bieten eine stimmungsvolle Vernissage. Die Ausstellungsstücke stammen von rund 70 Finsterwalder Schülern. Von Jürgen Weser

In dieser Woche beginnt die Prüfungszeit für die Abi-

turklassen. Traditionell verabschieden sich die Kunstkurse am Sängerstadt-Gymnasium Finsterwalde mit einer Ausstellung. So zieren auch diesmal seit der Vernissage am vergangenen Freitag zahlreiche Arbeiten die Flure und Räume des Gebäudes 1 des Sängerstadtcampus. Drei Kunstkurse mit etwa siebzig Schülern zeigen hier die besten Ergebnisse aus dem Kunstunterricht der zweijährigen Abiturstufe.

Bestens vorbereitet haben sie zur Vernissage Mitschüler, Lehrer und Eltern eingeladen. Robin Mühlberg moderiert die Eröffnung, Emma Liebscher, Fabrice Radigk, Lara-Elisa Lorenz und Lisa-Marie Kaminski stellen die Arbeit ihrer Kurse über zwei Jahre vor und Lena Ermler und Anne-Charlotte Henze führen musikalisch zu den Kunstwerken.  Mit einem Glas Sekt in der Hand spazieren die Gäste dann an Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Collagen und Kleinskulpturen vorbei. Sie sehen eng an den Unterricht angelehnte Themen, die in die Antike und zu verschiedenen Kunstformen der Moderne führen, aber auch Arbeiten mit einer ganz individuell ausgeprägten Handschrift.

Besonders hervorheben wollen die Schüler der Kunstkurse wie auch die drei Kunstlehrerinnen kaum jemanden, das Entdecken eigener kreativer Fähigkeiten stand bei allen im Mittelpunkt. Die Fotoarbeiten suchen hinter den real abgebildeten Erscheinungen besondere Blickwinkel, die Malereien zeigen die Lust am schöpferischen Entdecken und vor allem die schwer zu machenden Selbstporträts verraten etwas davon, sich selbst entdecken zu wollen und Wünsche für die Zukunft zu projizieren. Die Kleinskulpturen zum Beispiel von Emma Liebscher, Katharina Haupt, Carolin Rippe und Jasmin Born entlocken den Betrachtern ein Schmunzeln ob der zum Teil humorigen Darstellungen, die Denkanstöße vermitteln. Videos als Ergebnis von Langzeitbeobachtungen laden zum Verweilen ein. Die Ausstellung belegt in ihrer Gesamtheit, wie junge Leute ihre Kreativität mit künstlerischen Mitteln vielfältig ausleben.