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| 17:06 Uhr

B 96-Kreisel-Skulptur
Stählerne Blume von Massen zum Tauchgang im Elsass

Finsterwalde. Neben ihrem Kunstwerk der schwarzen Frau wird die Gemeinde Massen noch in diesem Sommer eine stählerne Blume haben. Letztere hat zunächst einen Abstecher nach Frankreich unternommen.

Der Countdown für das Kunstwerk, das ab dem Sommer seinen Platz auf dem neuen Kreisel der Bundesstraße 96 in Massen finden soll, läuft. Doch immer noch herrscht höchste Geheimhaltung. Nachdem die stählerne Blume – erneut hinter verschlossenen Türen – in ihrer aktuellen Version den Gemeindevertretern gezeigt worden war, strafft Günter Napieralski, Geschäftsführer der Norm- und Sonderschrauben GmbH, für die breite Öffentlichkeit weiter den Spannungsbogen. Dass die Blume aus Edelstahl jetzt einen langen Weg nach Frankreich auf sich nehmen musste, diente nur einem Ziel: ihrem optischen Reiz und der Witterungsbeständigkeit. Denn die Skulptur verfüge über Hunderte von Schweißnähten. An diesen würde sich gern sogenannter Flugrost festsetzen. Um dem entgegenzuwirken, habe es jetzt im Elsass einen Tauchgang in einem Riesen-Beizebad gegeben, lüpft Günter Napieralski das Tuch der Geheimhaltung um ein paar Zentimeter. Gut 800 Kilometer entfernt von Massen hat der Firmenchef auf diesem Wege ein Unternehmen kennengelernt, das große Biertanks baut. Nach Rückkehr in die Lausitz sei die Montage der Blume auf der Kreisel-Insel „nicht mehr der Hit“. Dass diese Montage angesichts einer Größe von 12,90 Meter bei einem Gewicht von 8,2 Tonnen kaum hinter einem Vorhang geschehen kann, lässt auf eine baldige Entspannung im Lager der Neugierigen hoffen. Der Landesbetrieb Straßenwesen hält bislang an einer Fertigstellung des Kreisels bis Ende Juni fest.

(gb)