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| 16:24 Uhr

Schülerkonzert
Ein Kulturprogramm der Spitzenklasse: 3,2,1 Film ab!

Die Schüler brachten Film- und Musicalgeschichte auf die Bühne.
Die Schüler brachten Film- und Musicalgeschichte auf die Bühne. FOTO: Robert Pötzsch
Finsterwalde. Ein Hauch von Hollywood lag in der Luft, als die Schüler des Sängerstadt-Gymnasiums vor wenigen Tagen zu einem Schülerkonzert einluden. Von Robert Pötzsch

Etwa 230 Schüler waren an dem Konzert beteiligt, das vom Abijahrgang 2018 organisiert wurde. Die liebevoll gestaltete Bühne in der Aula hat eine interessante Veranstaltung erwarten lassen. Das Konzert stand unter dem Motto: „Time of my life – 3,2,1 Film ab“.

Die Engagierten Schüler wurden dem Motto absolut gerecht. Angefangen von „Hakuna Matata“, über „You’ll be in my heart“, bis hin zu „Time of my life“ – viele Klassiker der Film- und Musicalgeschichte waren vertreten. Den Abschluss des Konzertes bildete das Lied „Freedom“ aus dem Film „Django unchained“ des Star-Regisseurs Quentin Tarantino und könnte durchaus als politische Botschaft des musikalischen Abends verstanden werden.

Das Konzert ist ein Projekt der berufs- und studienorientierten Seminarkurse unter der Leitung von Doris Seiler und Petra Thiemig. Die Schüler der 12. Klasse legen mit dem selbst inszenierten Konzert gleichzeitig ihre Seminarleistung ab und bekommen eine Note. Lukas Schröder findet, dass das Konzert eine „sehr schöne Sache“ ist. Der Zehntklässler ist für die Lichttechnik verantwortlich und somit vom Singen „freigestellt“. Im Gegensatz zu Lena Ermler, denn die 18-Jährige gehört dem Seminarkurs „Showtime“ unter der Leitung von Petra Thiemig an. Bei vielen Stücken singt die Abiturientin selbst mit, wie zum Beispiel „Hakuna Matata„ oder auch „Dir gehört mein Herz“.  Die junge Schülerin verrät, dass die Generalprobe ein wenig schief gelaufen ist. Sicher auch ein wenig aufgeregt sagt sie aber: „Ich hoffe, dass es gut wird“.

„Gut“ ist es allemal geworden. Das Publikum erwartete mit Spannung die ersten Stücke. Lockere Stimmung stellte sich auch bei „Vielen Dank für die Blumen“ ein, als das Publikum spontan begann, im Takt zu klatschen. Auch Gabriele Wienigk findet, dass das Konzert ein „Kulturprogramm der Spitzenklasse“ ist.