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Kammermusikfestival 2018
Nordisch wird es bei sechs Konzerten

Die Festivalorganisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh freuen sich mit Steffen Kazmierczak und „Edvard Grieg“ auf die Konzerte 2018.
Die Festivalorganisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh freuen sich mit Steffen Kazmierczak und „Edvard Grieg“ auf die Konzerte 2018. FOTO: Jürgen Weser
Finsterwalde. Das Finsterwalder Kammermusikfestival findet im kommenden Jahr vom 3. März bis zum 7. April statt. Die siebente Auflage des Festivals wird neben weiteren Komponisten Edvard Grieg in den Mittelpunkt stellen. Von Jürgen Weser

Die Festival-Organisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh erklärten bei der Vorstellung des Programms, dass der 175. Geburtstag des bedeutendsten norwegischen Komponisten im kommenden Jahr Anlass ist, ihn zum Thema zu machen. Sein Konterfei als großes durch Steffen Kazmierczak erstellte Banner ist schon in Finsterwalde. Ab 10. Dezember können für alle Konzerte Karten über das Internet oder in der Touristinfo Finsterwalde erworben werden: ein guter Tipp für Weihnachtsüberraschungen.

Es wird insgesamt sechs Konzerte geben: vier in der Spielstätte Logenhaus und diesmal zwei Highlights in der Trinitatiskirche. Beim Eröffnungskonzert am 3. März um 17 Uhr ist „Berlin City Brass“ mit Bläsern aus Berliner Orchestern mit Blechbläserkammermusik auf höchstem Niveau zu erleben. Die Musiker der Staatsoper, der Komischen Oper, der Deutschen Oper und des Konzerthausorchesters in Berlin verstehen es, die Zuhörer von Barock bis Moderne virtuos zu begeistern. Mit der Maxime, das Publikum bestens zu unterhalten, wird sich „Berlin City Brass“ auch Edvard Griegs Kammermusik widmen.

Ein Höhepunkt ganz anderer Art ist beim Abschlusskonzert für den 29. April mit dem „Weimarer Klavierquartett plus1“ in Trinitatis angekündigt. Zu erleben ist das Konzert der Stammgäste des Finsterwalder Festivals mit den beiden Organisatoren Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh auf einem echten Steinway & Sons D-Flügel aus der Hamburger weltberühmten Qualitätsflügelfirma. Für Pianistin Johanna Zmeck ist das eine besondere Herausforderung. Diese Leihinvestition findet auch unter dem Blickwinkel des anvisierten Kaufs eines Steinway & Sons Flügels durch den Förderverein für die künftige Stadthalle statt. Das Weimarer Klavierquartett wird beim Abschlusskonzert ergänzt durch Astrid Schütte als Gast von der Staatskapelle Weimar.

In bewährter Weise gibt es die Konzerte im Logenhaus. Gestartet wird am 9. März mit dem „Duo Violine und Klavier“ mit Geigerin Alexandra Bartoi als Mitglied des MDR Sinfonieorchesters und Pianist Andrei Banciu, der vielfach mit Preisen geehrt wurde. Am 16. März folgt das „Trio Abaton“ aus Hamburg (Violine, Klavier und Cello), an das sich Stammbesucher des Kammermusikfestivals gern erinnern werden. Ebenfalls ein Trio ist mit „BBB“ am 23. März zu Gast: mit den Instrumenten Flöte, Fagott und Klavier.

Für den Ostermontag, 2. April, haben die Organisatoren ein besonderes Highlight zu bieten: einen Liederabend mit der norwegischen Sängerin Julie-Marie Sundal auch in Originalsprache, begleitet von Johannes Nies am Klavier. Leidenschaft für die klassische Musik weitergeben wollen Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh an den Nachwuchs. Dafür sorgen die jungen und bereits erfolgreichen Musiker bei den angebotenen Konzerten. Daneben sollen durch das Zusatzprogramm „Kammermusik Junior 2018“ Talente aus dem Musikschulbereich die Möglichkeit zur öffentlichen Präsentation bekommen. Konzerterfahrung vermitteln und junges Publikum anlocken wollen die Festivalmacher. Drei Konzerte am 7., 14. und 21. März für Streicher, Bläser und Klavier/Akkordeon wird es geben. Wie gut das sein kann, bewiesen Emely Köpcke, Franz Krause, Carl Schwarz und Johannis Schöne als von Nassib Ahmadieh vorbereitetes Cello-Quartett. Auch zwei der traditionellen Kinderkonzerte werden im Festivalprogramm sein.

Der Kartenvorverkauf beginnt am 10. Dezember unter www.finsterwalder-kammermusik.de und www.reservix.de. Ab 11. Dezember sind dann auch Karten in der Touristinformation am Markt erhältlich

Das junge Cello-Quartett machte Lust auf die Nachwuchskonzerte.
Das junge Cello-Quartett machte Lust auf die Nachwuchskonzerte. FOTO: Jürgen Weser