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| 18:12 Uhr

Vier Tage Programm
Kultur- und Heimatfest punktet mit Vielfalt

 Für einen tollen Höhepunkt sorgte bereits die Eröffnung des Festes durch die Bläserklassen der Grundschule Sonnewalde. Dafür gab es auch von Landrat Christian Heinrich Jaschinski viel Lob.
Für einen tollen Höhepunkt sorgte bereits die Eröffnung des Festes durch die Bläserklassen der Grundschule Sonnewalde. Dafür gab es auch von Landrat Christian Heinrich Jaschinski viel Lob. FOTO: Ivonne Kommolk
Sonnewalde. Das 63. Sonnewalder Kultur- und Heimatfest ist Geschichte. Musik, Tanz, Sonnenschein und ganz viel gute Laune begleiteten die Organisatoren und Besucher durch ihr Wochenende auf dem Schlossparkgelände. Das Programm war eine gute Mischung aus Sport, Unterhaltung und Kultur. Von Ivonne Kommolk

Für einen wunderbaren kulturellen Höhepunkt sorgte bereits die Eröffnung des Festes durch die Bläserklassen der Grundschule Sonnewalde. Dank fleißigen Übens konnten die vierten Klassen beim Niveau der fünften Klassen schon mithalten. So saßen die 64 aufgeregten Schüler auf der Parkbühne und ließen sich von ihrer Lehrerin Andrea Müller den Takt vorgeben.

Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich Jaschinski hatte neben vielen wohlwollenden Worten für die Musikschüler auch einen großen Scheck für das nächste musikalische Highlight des Abends dabei: dem Elbe-Elster-Talentcontest. Fünf Bands präsentierten sich in unterschiedlichen Musikrichtungen dem Publikum. Die Jury, bestehend aus Axel Eckert und Jonas Gallin, unterstützte die Wahl des Publikums aus fachlicher Sicht. Sieger wurde die Band von Bertram Kehrer. Die Fogdrinker waren extra aus Angermünde angereist, hatten im Vorfeld aber schon einmal Auftritte in Lugau, Werenzhain und Luckau, bei denen sie bereits Fans gewonnen hatten, die sie in Sonnewalde ordentlich unterstützten. Auf den Plätzen zwei bis fünf folgten Safecall aus Berlin, die Heartbreakers, Crew 8 und Sternheim. Der Samstag stand ganz im Zeichen des Fußballs und der Schausteller.

 Crew 8 war die erste und jüngste Band. Sie sang sich auf den 4. Platz. Die Musiker sind zwischen 13 und 18 Jahre alt und alle Schüler der Finsterwalder Musikschule „Gebrüder Graun“.
Crew 8 war die erste und jüngste Band. Sie sang sich auf den 4. Platz. Die Musiker sind zwischen 13 und 18 Jahre alt und alle Schüler der Finsterwalder Musikschule „Gebrüder Graun“. FOTO: Ivonne Kommolk

In sehr beschaulichem Ambiente startete der Sonntag auf der Parkbühne ruhig mit einem Gottesdienst, der gleichzeitig die Feuertaufe für den neuen Pfarrer Maik Hildebrandt auf der Schlossbühne war, während sich die Händler des Regionalmarktes vor dem Unterschloss so langsam in die Startlöcher begaben und beim pro agro Kochstudio die Herdplatten angeheizt wurden. Schon bald kamen die ersten Gäste und probierten die angebotenen regionalen Köstlichkeiten. Stefan Täubert, Chefkoch bei Bubners, kredenzte Spinat-Ricotta-Knödel auf Tomatensoße mit Rucola, Parmesan und Pinienkernen. Die großzügigen Kostproben führte Manuela Lenz, Moderatorin des mobilen Kochstudios, auf die Vergangenheit des Kochs zurück, kochte Stefan Täubert doch schon in vielen Ländern der Welt, unter anderem in Amerika für Donald Trump.

 Am Stand des mobilen pro agro Kochstudios: Stefan Täubert, einst Koch bei Donald Trump, kocht seit drei Jahren für die Bäckerei Bubner. Am Sonntag durfte seine neueste Leckerei verkostet werden, die auch bei Bubners in Finsterwalde ab sofort auf dem Menüplan steht: Spinat-Ricotta-Knödel auf Tomatensauce mit Rucola, Parmesan und Pinienkernen.
Am Stand des mobilen pro agro Kochstudios: Stefan Täubert, einst Koch bei Donald Trump, kocht seit drei Jahren für die Bäckerei Bubner. Am Sonntag durfte seine neueste Leckerei verkostet werden, die auch bei Bubners in Finsterwalde ab sofort auf dem Menüplan steht: Spinat-Ricotta-Knödel auf Tomatensauce mit Rucola, Parmesan und Pinienkernen. FOTO: Ivonne Kommolk

Unterhaltsam war auch das Nachmittagsprogramm bei Kaffee und Kuchen von den Landfrauen, Schlager mit Lara und Bolle, ick bin der Berliner. Anziehungspunkt wie in jedem Jahr war natürlich das Feuerwerk. Tanzfreudige Gäste kamen mit der Showband Avion voll auf ihre Kosten. Mit Parodien auf große Künstler und gecoverte Songs erreichten sie den Geschmack der Gäste, die bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein schwangen.

Der Montag stand ganz im Zeichen der Vereine. Der Fanfarenzug des Reit- und Fahrvereins eröffnete den Nachmittag würdig mit einem Einzug vom Regionalmarkt über den Festplatz hin zur Bühne. Viele Eltern, Omas und Opas waren gekommen, um vor allem die Kinder der Abteilung Tanzen des SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde e.V. bei ihrem Auftritt zu bewundern. Natürlich gab es auch Auftritte der Erwachsenen und des Karnevalsvereins. Sich das anzusehen ist natürlich ein Muss für die Sonnewalder und deren Gäste. Den Festabschluss krönten Ecke, Luzi & Kids. Mit ihrem Programm Jugendliebe hatten sie Lieder für Jung und Alt mit dabei.

Ortsvorsteher Axel Große zieht ein Resümee: „Es war das zweite Mal hintereinander, dass wir keinen einzigen Regentag bei unserem Fest hatten. Das ist ein großes Glück für uns. Ansonsten sind wir zufrieden. Wir freuen uns, dass wir in jedem Jahr die Schausteller auf unserer Seite haben, die dieses Fest vor allem für die Kinder zum Erlebnis machen. Viele von ihnen stammen aus unserer Gegend oder aus Sonnewalde und haben großes Interesse, dass unser Fest erhalten bleibt.“

Das 64. Kultur- und Heimatfest steht bereits jetzt schon in den (Planungs-)startlöchern.