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Künftig noch mehr Spaß beim Spielen

Die Grundschüler Nele, Anne, Colleen und Nico haben die neuen Spielgeräte in der Finsterwalder Bürgerheide schon in Beschlag genommen.
Die Grundschüler Nele, Anne, Colleen und Nico haben die neuen Spielgeräte in der Finsterwalder Bürgerheide schon in Beschlag genommen. FOTO: D. Friedrich
Finsterwalde. "Spielfrei!" heißt es seit gestern auf dem Waldspielplatz in der Bürgerheide. Gemeinsam mit Finsterwalder Grundschülern haben Bürgermeister Jörg Gampe (CDU) und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Elbe-Elster, Jürgen Riecke, das erweiterte Spielgelände im Grünen wiedereröffnet. Daniel Friedrich

Mit 45 000 Euro hatte das Geldinstitut das insgesamt 190 000 Euro schwere Bauvorhaben finanziell unterstützt.

"Die neuen Geräte werten den Spielplatz deutlich auf. Hier wird nun für alle Generationen etwas geboten", sagte Bürgermeister Gampe am Dienstag bei der Eröffnung. Diese hatte sich durch die Überprüfung des Bodens auf Munitionsreste des Zweiten Weltkrieges um einige Tage verzögert.

Seit Mitte August wurden unter anderem eine Spielkombination für Kinder bis drei Jahre sowie ein Kletterfelsen und ein Balancierpfad errichtet. Neben der Nachrüstung des Abenteuerspielplatzes laden nun mehrere Fitnessgeräte auch Nutzer älteren Semesters zum Bewegen ein. "Die neuen und die bisherigen Anlagen wurden sinnvoller positioniert und nach Altersgruppen geordnet. Zudem werden die Fallschutzbereiche besser ausgenutzt", erklärt Stadtsprecherin Paula Vogel. Bei der Entwicklung des Spielplatzes seien ausdrücklich die Wünsche der Grundschulkinder berücksichtigt worden.

"Alles macht jetzt viel mehr Spaß", meint dann auch Grundschülerin Nele (10) über die neue Spielanlage. Gut findet ihre Freundin Colleen (10), dass es mehr Sitzmöglichkeiten zum Ausruhen gibt. Zwei Papierkörbe sollen außerdem für mehr Sauberkeit sorgen.

"In den kommenden Tagen wird die kleine Seilbahn noch einmal gesperrt werden, weil der Rollrasen richtig anwachsen muss", erklärt Astrid Subatzus, die den überarbeiteten Spielplatz geplant hat. Was dem Gelände nun noch fehlt, ist eine Toilette: Entsprechende Planungen zwischen dem Landkreis und der Stadt sind bislang zu keinem Ergebnis gekommen. In nächster Zeit soll es aber eine Einigung geben, informiert Paula Vogel.