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| 02:35 Uhr

Kostenexplosion für Bahnbrücke ist unakzeptabel

Doberlug-Kirchhain. (leh) Unbefriedigend sei ein Gespräch der Stadt mit der Deutschen Bahn AG zur Kostenexplosion für den Brückenbau zwischen Frankena und Schönewalde (wegen des Streckenausbaus Berlin – Dresden aus Sicht der Bahn notwendig) verlaufen. Darüber hat Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) auf Nachfrage die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag informiert.

"Nachdem die Kosten für die Brücke schnell mal um etwa 750 000 Euro in die Höhe geschnellt sind, wurde uns zwischen den Jahren eine erneute Kostensteigerung um weitere 270 000 Euro mitgeteilt", umriss das Stadtoberhaupt die Situation. Sollte der Bau zunächst 2,25 Millionen Euro kosten, sei jetzt von 3,1 Millionen Euro die Rede, an denen die Kommune per Gesetz zu einem Drittel beteiligt ist.

Die Stadt dränge weiterhin darauf, konkrete Gründe genannt zu bekommen, "die zu dieser exorbitanten Kostenexplosion geführt haben", so Broszinski. Deshalb habe man jetzt Vertreter der Bahn ins Rathaus gebeten. Der Termin soll noch vor der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 1. März liegen. Broszinski machte sehr deutlich: "So lange ich nicht Gründe plausibel erkärt bekomme, werde ich den Abgeordneten keinen Nachtrag zur bestehenden Eisenbahnkreuzungsvereinbarung vorlegen."