Ein jahrelanger Streit um die Zukunft der drei HIL-Werke in Deutschland, eines davon in Doberlug-Kirchhain mit 255 Beschäftigten, ist ausgestanden. Der Bund wollte die Heeresinstandsetzungslogistik (HIL) verkaufen. Angst um ihre Arbeitsplätze verunsicherte die Beschäftigten. Jetzt ist die Privatisierung vom Tisch. Eine gute Nachricht für die Region.

Die Reparatur von militärischem Gerät zu privatisieren, hätte der Industrie ein Monopol verschafft. Verteidigungspolitisch und wirtschaftlich riskant. Dagegen gab es Widerstand. Die Betriebsräte machten sich für ihre Belegschaft stark und suchten Hilfe bei Politikern aller Ebenen. Vieles lief unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber mit viel Nachdruck. Bestätigt hat sich dabei wieder einmal: Es lohnt sich zu kämpfen.