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| 11:42 Uhr

Kampagne gegen Rauschtrinken
Komasaufen: „bunt statt blau“ startet im Landkreis Elbe-Elster

 „Bunt statt blau" – die DAK Gesundheit startet die Kampagne 2019 gegen Komasaufen und ruft Schulen zum Mitmachen auf.
„Bunt statt blau" – die DAK Gesundheit startet die Kampagne 2019 gegen Komasaufen und ruft Schulen zum Mitmachen auf. FOTO: DAK Gesundheit
Finsterwalde. Die DAK-Gesundheit suchen zum zehnten Mal die besten Schüler-Plakate gegen Alkoholmissbrauch.

Kunst gegen Komasaufen: Unter diesem Motto startet die DAK-Gesundheit ihre Kampagne „bunt statt blau“ 2019 zur Alkoholprävention im Landkreis Elbe-Elster. Im zehnten Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rausch­trinken. Hintergrund: 2017 kamen bundesweit 21 721 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus, 2,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen wieder leicht gesunken. Experten fordern weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij. Alle Schulen im Landkreis sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre Schüler bis 31. März Plakate gegen das Komasaufen gestalten zu lassen. Der Wettbewerb ist Teil der „Aktion Glasklar“, die seit vierzehn Jahren Schüler, Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt.

„Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen. Wichtige Gesundheitsthemen wie dieses sollten im Schulalltag diskutiert werden“, sagt Annett Koßmann von der DAK-Gesundheit in Finsterwalde. „Bei ‚bunt statt blau‘ werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders.“

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 95 000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, exzessives Trinken gehöre zum Feiern dazu. Die Aufklärung über die Gefahren eines riskanten Alkoholkonsums gelingt mit dem Wettbewerb sehr gut“. „Mit ihren bunten Plakaten bekennen die jungen Künstler Farbe. So kommen Schüler und Lehrer bei dem schwierigen Thema Alkoholmissbrauch neu ins Gespräch.“

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es im Jubiläumsjahr wertvollere Geld- und Sachpreise zu gewinnen als bisher. Außerdem winkt auch 2019 den Schülern, die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, kann eine Polaroid-Kamera inklusive Zubehör gewinnen.

Einsendeschluss für den Wettbewerb 2019 ist der 31. März. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Plakate ausgezeichnet. Im Juni wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, den Bundesgewinner aus allen Landessiegern.

Informationen und die Teilnahmebedingungen unter  www.dak.de/buntstattblau

(pm/leh)