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| 18:21 Uhr

Kommunalwahl 2019
Kitas, Schulen, Straßen, Radwege

Rainer Genilke (r.) und Thomas Zimniak vom CDU-Stadtverband Finsterwalde stellen das Wahlprogramm „StadtDenker 2019“ vor.
Rainer Genilke (r.) und Thomas Zimniak vom CDU-Stadtverband Finsterwalde stellen das Wahlprogramm „StadtDenker 2019“ vor. FOTO: Heike Lehmann
Finsterwalde. Was sich der CDU-Stadtverband Finsterwalde für die nächsten fünf Jahre vornimmt. Von Heike Lehmann

Das Wahlprogramm steht, an der Liste der Kandidaten wird noch gearbeitet. Der CDU-Stadtverband Finsterwalde hat die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 fest im Blick. Vor allem, was die inhaltlichen Ziele zur weiteren Entwicklung der Sängerstadt angeht, sind die Christdemokraten fünf Monate vor dem Gang zur Wahlurne schon gut sortiert.

Zusammengefasst wurden die Schwerpunkte unter dem Titel „StadtDenker 2019“. Die Visionen kommen längst nicht nur aus den eigenen Reihen. „Wir haben Arbeitskreise gebildet und uns dazu Fachleute aus dem jeweiligen Bereich dazugeholt, die nicht unbedingt CDU-Mitglied sind. Daraus sind viele gute Ideen gewachsen“, erklärt Rainer Genilke, Vorsitzender der CDU in Finsterwalde. Gemeinsam mit Thomas Zimniak, CDU-Fraktionschef in der Stadtverordnetenversammlung, verweist er auch auf sehr konkrete und abrechenbare Vorhaben für die bevorstehenden fünf Jahre.

Augenscheinlich ist, dass die Kitas der Stadt sehr gut gefragt sind. Um mehr Plätze bieten zu können, wollen die Christdemokraten, dass am Langen Damm in der einstigen Grundschule aus der zusätzlichen temporären Kita-Nutzung ein dauerhaftes Angebot für die Kita Sängerstadt wird. „Dazu müssen wir dort aber investieren“, sagt Genilke.

Für das Dauerärgernis L 62 (Dresdner / Rosa-Luxemburg-Straße) bliebe nur, weiter beim Land Druck zu machen, damit die Sanierung dieses Abschnitts Priorität bekommt. „Das ist wichtig, weil davon  Rad- und Gehwegbau sowie die Erschließung des Südens mit Glasfaserkabel abhängen“, betont der CDU-Chef. Für unbefestigte Straßen favorisieren die Christdemokraten künftig bessere Oberflächenmaterialien, um Staub und Löcher zu mindern. Auch die Radwege der Stadt haben sie als Schwerpunkt erkannt.

An eine bessere Nutzung von Sportpark und Campus an der Tuchmacherstraße glaubt man, wenn dort einfache Übernachtungsmöglichkeiten bereit stehen. Das böte Vereinen die Chance zu  mehrtägigen Trainings- und Probenlagern. Aber auch das Freibad liegt den CDU-Mitgliedern am Herzen. Genilke sagt: „Eine Auffrischung der Besucherbänke aus Beton wäre wichtig. Dort besteht teilweise schon Verletzungsgefahr.“

Stark machen wolle man sich auf Landesebene, damit Finsterwalde wieder raus kommt aus der „Warteschleife als Stadtumbaustadt“, um  wieder Fördergelder für Umfeldneugestaltung, Lückenschließung und Sanierung zu bekommen. Wegen der wachsenden Zahl von Pendlern wolle man dem Bahnhofsumfeld Aufmerksamkeit schenken. „Die Parkplätze und Fahrradstellplätze reichen nicht“, so Genilke. Für neue und attraktive Gewerbegrundstücke entlang der fertiggestellten B 96-Umfahrung und der Stadtkernentlastungsstraße gelte es, aktiv Firmen zu werben.

Die Stadtwerke Finsterwalde böten mit „Glasfaserkabel bis in die Wohnung“ einen besonderen Standortvorteil, der inklusive der Ortsteile Pechhütte und Sorno weiterverfolgt werden soll, wie Thomas Zimniak betont.

Und zum Projekt Stadthalle stehe man, wenn Finanzierung und Betrieb realistisch darstellbar sind. „Aber die Entscheidung fällt bis zum Frühjahr. Das wird kein Wahlkampfthema mehr“, glaubt Genilke.