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| 01:04 Uhr

Katholischer Pfarrer aus Lübben kommt nach Finsterwalde

Finsterwalde. Christoph Kliemank – so heißt der neue Pfarrer der katholischen Gemeinde in Finsterwalde. Er tritt die Nachfolge von Thomas Thielscher an, der auf Wunsch des Bischofs des Katholischen Bistums Görlitz inzwischen das Pfarramt in Wittichenau übernommen hat. Christoph Kliemank ist Pfarrer der katholischen Gemeinde in Lübben.. Pfarrer Christoph Kliemank, der Neue in Finsterwalde.„Ich habe schon damals bei meiner Amtseinführung angekündigt: Hier bleibe ich nicht bis zu meiner Rente. Ich möchte mein Leben in zwei Hälften einteilen.

Nach höchstens 15 Jahren will ich noch mal was Neues anfangen“ , erinnerte der 47-Jährige gestern in einem LR-Gespräch. Nach elfeinhalb Jahren habe er nun das Angebot einer Ausschreibung angenommen, nach Finsterwalde zu gehen. Zur Gemeinde in der Sängerstadt habe er bislang keine größere Beziehung, „ich kenne die Kirche und die Gebäude, ansonsten gehe ich völlig unbelastet an meine neue Aufgabe heran“ . Für Pfarrer Kliemank ist noch wichtig: „Meine neue Gemeinde ist größer. In Lübben sind es etwa 750 Katholiken, in Finsterwalde kommt mit meinem Amtsantritt noch Doberlug-Kirchhain dazu, dann sind wir etwa 3 000 Mitglieder.“
Pfarrer Christoph Kliemank wird am 2. März um 15 Uhr bei einer Heiligen Messe in der katholischen Kirche in Finsterwalde von Dekan Pfarrer Schwarz in sein neues Amt eingeführt. Die frei werdende Pfarrstelle in Lübben ist ausgeschrieben worden, Bewerbungen werden noch bis zum 7. Februar entgegengenommen.
Finsterwaldes Ex-Pfarrer Thomas Thielscher hat sich letzten Sonntag in seiner neuen Pfarrgemeinde vorgestellt. „Ich bin gern nach Wittichenau gekommen, denn hier lebt der katholische Glaube noch mehr als anderswo“ , so Thielscher - der ausdrücklich den Wittichenauer Bürgermeister würdigte, der sich selbst zum katholischen Glauben bekenne und eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Kirche pflege. Was er im eher evangelischen Finsterwalde womöglich vermisst hat. Thomas Thielscher wird wohl in schlechter Erinnerung bleiben, dass er für die Auszeichnung mit der ersten Louis-Schiller-Medaille vorgeschlagen war - die er nach öffentlichen Querelen dann doch nicht bekam. (-db-)