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| 12:23 Uhr

Kreiselbau in Massen
Kanal für Regenwasser jetzt umgeplant

Vorarbeiter Michael Reichardt legt mit der Schippe Hand an auf der Baustelle der B 96 im Bereich des neu entstehenden Kreisels bei Massen. Die Arbeiten am Regenwasserkanal nehmen nach einer Umplanung wieder Fahrt auf.
Vorarbeiter Michael Reichardt legt mit der Schippe Hand an auf der Baustelle der B 96 im Bereich des neu entstehenden Kreisels bei Massen. Die Arbeiten am Regenwasserkanal nehmen nach einer Umplanung wieder Fahrt auf. FOTO: Gabi Böttcher
Massen. Die zeitweilige Ruhe auf der Kreiselbaustelle in Massen hat einen Grund: Die Planer mussten sich den Regenwasserkanal noch einmal vornehmen. Von Gabi Böttcher

  Es wird weiter daran festgehalten, dass die Vollsperrung im Bereich des neu entstehenden Kreisels der Bundesstraße 96  Ende Juni enden soll. Zwischenzeitlich stillstehende Baumaschinen sind mit einer notwendig gewordenen Umplanung des Regenwasserkanals zu erklären, informiert Torsten Wiemer, Dezernatsleiter Bauüberwachung beim Landesbetrieb Straßenwesen. Beim tatsächlichen Blick in den unterirdischen Bauraum habe sich gezeigt, dass sich dieser „nicht ganz mit den Plänen konform darstellte und ein Ingenieurbüro noch eine  Umplanung vornehmen musste“, sagt Torsten Wiemer.

Nach Pfingsten konnten die Arbeiten hier wieder richtig starten. Der Bau eines  großen Schachtes und die Anbindung des Kanals in Richtung Grabenabfluss mache eine Querung  für Fußgänger hinüber zum Einkaufsmarkt über die Baustelle notwendig. Diese sei inzwischen genehmigt und notwendige Ausschilderungen in Arbeit. Torsten Wiemer geht davon aus, dass der Zugang für Fußgänger über die B 96  ab nächster Woche wieder klar ausgewiesen ist. Autofahrer müssen aus Richtung Finsterwalde kommend über die Umleitung zum Markt fahren. Vorarbeiter Michael Reichardt: „Der erste Arm des Regenwasserkanals ist fertig, drei weitere folgen noch.“

Im Bereich der neuverlegten Trasse über die Bahnstrecke gingen die Arbeiten gut voran, zeigt sich Wiemer insgesamt  zufrieden. Planerin Silka Halmel: „Die Brücke ist im Prinzip fertig. Es fehlt noch die Ausstattung wie zum Beispiel Schuztplanken. An den Böschungen werden Erosionsschutzmatten verlegt.“